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Medien ARD zeigt BBC-Serie „Inspector Mathias“
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11:28 11.07.2015
Von Christiane Eickmann
Insceptor Mathias als einsamer Wolf in Wales. Quelle: ARD

Was für ein herrlich morbider Vorspann: Da liegen Zähne auf dem Waldboden, Laub vergammelt, Metall rostet, im Hintergrund läuft traurige Musik. Ja, heiter geht es nicht zu in der BBC-Serie „Inspector Mathias“, die am Sonntag um 21.45 Uhr erstmals im Ersten zu sehen ist.

Die Idee hinter dem Vierteiler ist nicht gerade neu: Chief Inspector Tom Mathias (Richard Harrington), ein schweigsamer Ermittler mit düsterer Vergangenheit, hat sich freiwillig ins Hinterland (so auch der Originaltitel der Reihe), genauer in die Region um die jahrhundertealte walisische Unversitätsstadt Aberystwyth, versetzen lassen. Ermittelt wird meist in der weiten, wunderschönen, sattgrünen walisischen Landschaft.

Mathias versucht sichtlich etwas zu verarbeiten. Er lebt zurückgezogen in einem Wohnwagen, läuft immer wieder weite Strecken allein. Lächeln sieht man ihn nie, manchmal schlägt er unerwartet etwas kaputt. Ob ihn ein ungelöster Fall umtreibt oder ein familiärer Schicksalsschlag, wird in den bisher abgedrehten vier Folgen allerdings nicht aufgelöst. Das allein wäre auch kein Problem – zumal Harrington seine Rolle glaubhaft und berührend spielt – würde sich nicht die Schwermut der Hauptfigur wie Blei über die gesamte Krimihandlung legen. Im ersten Fall „Die Brücke des Teufels“ muss Mathias mit seinem Team den Tod eines 64-Jährigen aufklären.

Bald finden die Ermittler heraus, dass die religiöse Frau früher ein katholisches Waisenhaus geleitet hat. Einige ehemalige Waisenkinder leben noch in der Gegend. Die Reihe war in Großbritannien ein großer Erfolg und wird wohl fortgesetzt. Deutsche Zuschauer kennen jedoch zu viele Motive bereits aus düsteren skandinavischen Vorbildern.

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