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20:07 19.01.2017
Rainald Becker Quelle: imago
Berlin

ARD-Chefredakteur Rainald Becker bestätigt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) entsprechende Überlegungen. Bevor es an den Aufbau der „Anti-Fake-News-Einheit“ gehen könne, bedürfe es jedoch entsprechender Beschlüsse der Direktoren und Intendanten.

In einem vorläufigen Konzept, das dem RND vorliegt, steht, die Einheit werde „spätestens am 1. April“ ihre Arbeit aufnehmen. Die Projektphase dauere bis Ende November 2017, also bis zu den Wochen nach der Bundestagswahl im September. Danach werde evaluiert und „über langfristige Strukturen und Workflows“ entschieden.

Der Entwurf zum Aufbau der „Anti-Fake-News-Einheit“ sieht vor, dass alle Rechercheergebnisse der ARD auf einer zentralen Webseite veröffentlicht werden. Ziel sei, Fake News rechtzeitig zu entlarven, da sie die politische Meinungsbildung bedrohten und „die Glaubwürdigkeit unserer eigenen Berichterstattung“ gefährdeten.

Das vorläufige Konzept, das der Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke, entworfen hat und vorige Woche bei der Konferenz aller ARD-Chefredakteure Thema war, liegt derzeit bei Becker und wird, wie dieser bestätigte, am Freitag nächster Woche bei der Direktorenkonferenz diskutiert.

Die Gründung dieser Einheit könnte dann von den Intendanten bei ihrer Sitzung im Februar beschlossen werden. Erst vor wenigen Tagen hatte sich die Deutsche Presse-Agentur dem internationalen Anti-Fake-News-Bündnis „First Draft Coalition“ angeschlossen.

Von RND/Ulrike Simon

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