Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Medien Trump-Porträt mit Grammatik-Fehler
Mehr Welt Medien Trump-Porträt mit Grammatik-Fehler
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:28 13.02.2017
Das offizielle Trump-Porträt samt Grammatikfehler. Quelle: Facebook/Mario García
New York

Mario García bricht eine Lanze für den Redakteurs-Job: „Jeder braucht einen Redakteur oder Lektor. Jetzt, da das offizielle Porträt von Präsident Trump zur Amtseinführung freigegeben wurde, stellen wir fest, dass es einen Tippfehler enthält. Aua ...“ So sein Facebook-Eintrag. Und die Formulierung ist noch höflich. Denn zwischen „to“ und „too“ liegen im Englischen grammatikalische Welten.

„Kein Traum ist zu groß, keine Herausforderung zu gewaltig. Nichts, was wir uns für die Zukunft erhoffen, liegt jenseits unserer Möglichkeit, es umzusetzen.“ Dieser als Trump-Zitat ausgegebene Sinnspruch steht auf dem offiziellen Foto. Und es steht auch dort: „No challenge is to great“. Es müsste aber heißen „No challenge is too great“. Beide Begriffe bedeuten auf Englisch zu. Das mit einem „o“ ist aber eine Präposition, die vor Verben verwendet wird, um deren Grundform anzuzeigen (to swim = schwimmen). „Too“ hingegen ist ein Adverb, das unter anderem zu im Sinne von allzu bedeutet. Ein ganz schlimmer Lapsus – und das auf dem Präsidenten-Porträt. Klar, dass die Häme im Netz auch prompt einsetzte.

Mario García verweist auf seiner Facebookseite hingegen ganz Gentleman-like auf seinen Blog – und die Notwendigkeit des Redakteurs- bzw. Lektoren-Berufes ...

Von RND/dk

Die NDR-Hörfunkjournalistin Anna Engelke wird Sprecherin des neuen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

13.02.2017

Im vergangenen Dezember wurde der russische Botschafter in Ankara erschossen. Der türkische Fotograf Burhan Ozbilici fotografierte das Attentat. Sein Bild wurde jetzt zum Weltpressefoto des Jahres 2016 gekürt.

13.02.2017

Seit Wochen parodiert US-Komiker Alec Baldwin in einer Fernseh-Show Donald Trump – und das macht er offenbar sehr überzeugend: Eine dominikanische Zeitung den Schauspieler versehentlich für den echten Trump gehalten.

12.02.2017