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12:34 17.02.2016
Christoph Schwennicke (r.) und Alexander Marguier übernehmen die Magazine "Cicero" und "Monopol" von Ringier. Das Bild zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Journalisten Frank A. Meyer (l.). (Archiv) Quelle: Jörg Carstensen/dpa
Berlin

Der Schweizer Verleger Michael Ringier, 66, der einst in Deutschland das journalistische Handwerk gelernt hat, liebt intelligente Debatten und sammelt Kunst. Es war also viel Leidenschaft im Spiel, als er 2004 in Berlin das Debattenmagazin "Cicero" gründete und 2006 das bis von Florian Illies und weiteren ehemaligen Redakteuren der "FAZ" betriebene Kunstmagazin "Monopol" gekauft hat. Später hat er "Cicero" noch "Literaturen" einverleibt. Der deutsche Standort sollte durch weitere Akquisitionen wachsen. Stattdessen wurde Personal abgebaut.

Mit dem seit April 2012 als Ringier-Konzernchef fungierenden Marc Walder teilt Michael Ringier die Leidenschaft für Tennis, weniger die für anspruchsvollen, zumal gedruckten Journalismus. Walder investiert in Digitales und in E-Commerce. Die beiden monatlich erscheinenden Berliner Nischenblätter sind somit schlicht Verlustbringer und behindern das Wachstum. Nun hat Ringier einen Schlussstrich gezogen. "Cicero"-Chefredakteur Christoph Schwennicke und sein Vize, Alexander Marguier, haben beschlossen, ihr Magazin mitsamt "Monopol" von Ringier zu übernehmen. Sie haben dafür in Berlin eine eigene GmbH gegründet, in denen die beiden Zeitschriften von Mai an erscheinen werden. "Monopol"-Chef Holger Liebs gibt die Chefredaktion ab.

Schwennicke, 49, lange Jahre bei der "Süddeutschen Zeitung", bevor er zum "Spiegel" ging, ist seit knapp vier Jahren Chefredakteur von "Cicero". Marguier wurde seinerzeit von Schwennickes Vorgänger Michael Naumann als konservative Stimme von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" geholt.

Von Ulrike Simon

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