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Medien Fernsehen mit Wau-Effekt
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00:21 05.02.2015
„Entspannung, Stimulation und Beanspruchung“: Dog-TV sendet für Hunde. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

2012 in San Francisco gegründet ist „der TV-Sender, über den die ganze Welt bellt“, inzwischen in sieben Ländern im Bezahlfernsehen zu sehen – von Großbritannien, USA bis China, von Brasilien bis Japan und Südkorea.

Nun ist Dog-TV in Deutschland gestartet. Abonnenten des Telekom-Entertain-Paketes finden das Vierbeiner-Format auf Kanal 64. Rund ein Prozent der 2,5 Millionen Entertain-Kunden habe schon Dog-TV eingeschaltet, sagt Peter Kerckhoff, Content-Leiter der Telekom.

Dösende Hunde und gejagte Katzen

Und was gibt es da nun zu sehen? Jedenfalls keine packenden Verfolgungsjagden mit Katzen oder genüssliche Attacken auf Postboten. Bilder von Beispielfilmen zeigen Wolken, Bäume, Pflanzen und dösende Hunde, dahinter wabern esoterische Klangteppiche. Offiziell setzen die Hunde-Regisseure auf die Segmente „Entspannung, Stimulation und Beanspruchung, die in der richtigen Balance zueinander gezeigt werden sollen“. Wissenschaftler meinen, so würden Stress und Angst des Hundes, der das Haus hüten muss, verringert.

Dog-TV-Gründer Ron Levi glaubt gar an einen positiven Effekt auf die Tiere: „Wir haben das untersucht. Hunde sehen anders fern als Menschen. Sie sitzen nicht faul vor dem Bildschirm, sondern lassen sich auch gern von den TV-Hunden animieren.“ Ganz gelehrige Tiere könnten schon nach drei Wiederholungen einen Beitrag wiedererkennen. Mehr noch: „Sehen Hunde Kleinkindern regelmäßig auf dem Bildschirm zu, verhalten sie sich auch gegenüber Nachbarskindern weniger aggressiv.“

Fernsehen mit endlosen Wiederholungen und klarem Bildungsauftrag – ein Traum für TV-Macher. Gerüchteweise laufen schon Studien, ob sich deutsche Hunde nicht auch „Wetten, dass ...“ zurückwünschen würden. Sechs Katzen mit verbundenen Augen am Geruch erkennen – das wären doch einmal eine tierisch gute Wette.

Karina Krawczyk und Harald John

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