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Medien Beste Morgensendung: „Arno und die Morgencrew"
Mehr Welt Medien Beste Morgensendung: „Arno und die Morgencrew"
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23:15 04.09.2014
Katja Desens und Arno Müller bekommen für "Arno und die Morgencrew" in Hamburg von Laudator Wolfgang Trepper (rechts) den Deutschen Radiopreis. Quelle: dpa
Hamburg

Vor etwa 1000 geladenen Gästen wurden zehn Trophäen unter anderem für die beste Sendung und das beste Interview vergeben.Um die Auszeichnung, die gemeinsam von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern verliehen wird, hatten sich 146 Sender mit 361 Beiträgen beworben. Die Gala wurde live von zahlreiche Radiosendern übertragen, acht Dritte Programme sendeten zeitversetzt. Die Königsdiziplin, die beste Morgensendung, gewann „Arno und die Morgencrew – Berlins lustigste Morgensendung“ von 104.6 RTL. „Es ist die Mutter aller Morningshows“, zitierte Laudator Wolfgang Trepper die Begründung der Jury.

Die Sendung, die es seit fast 23 Jahren gibt, war bereits zum dritten Mal nominiert worden. In den Kategorien bester Moderator und beste Moderatorin triumphierten Kristian Thees von SWR3 und Diane Hielscher von FluxFM. Mit ihrer Reportage über die synthetische Droge Crystal Meth überzeugten Karoline Scheer und Gerald Perschke vom MDR Sputnik die Jury in der Kategorie Beste Reportage.

„Radio wie man es sich nicht nur alle vier Jahre wünscht“, lobte die Jury den „Kanzlercheck“ der jungen Programme der ARD und überreichte den Preis für die beste Sendung an N-Joy. Eine Auszeichnung für seinen Verdienst um das Radio in Deutschland erhielt Helmut Markwort. Er habe in der Radiobranche ein weiteres Talent verwirklicht, sagte Laudator Georg Kofler über den Geehrten. „Schon seit Jahrzehnten ist er ein Charakterkopf der deutschen Medienlandschaft.“ Markwort sprach sich in seiner Dankesrede gegen das Abschalten der Ultrakurzwelle UKW aus. „Ich denke, die Hörer sollen entscheiden, wie sie Radio hören und mit welchen Geräten“, sagte der Unternehmer und Journalist. Auf der Bühne boten unter anderem Andreas Bourani, Jan Delay  und Weltstar Taylor Swift eine große Show.

dpa

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