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Welt Mars-Landung: Nasa-Roboter „Insight“ schickt Bilder vom Mars
Mehr Welt Mars-Landung: Nasa-Roboter „Insight“ schickt Bilder vom Mars
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17:14 27.11.2018
Der Mars-Roboter „InSight“ ist sicher auf dem Planeten gelandet. Quelle: AP
Mars

Jubel im Kontrollraum: Der Mars-Roboter „Insight“ ist erfolgreich auf dem roten Planeten gelandet. „Ich bin da“, twitterte der Account der Operation. „Ich bin zuhause“.

Nach einer rund 485 Millionen Kilometer langen Reise setzte der im Mai gestartete Lander „Insight“ in der Ebene Elysium Planitia nördlich des Mars-Äquators auf dem roten Planeten auf, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Ob der Roboter voll funktionsfähig ist, ist noch nicht klar.

Wegen der Entfernung von 160 Millionen Kilometer zum Mars dauerte es acht Minuten, bis zwei in der Nähe des Mars befindliche Satelliten der Nasa die frohe Kunde übermittelten. Und nur viereinhalb Minuten nach der Landung von „Insight“ sendeten sie einen ersten Schnappschuss vom Mars. Das Bild waren Dreckspuren zu sehen, weil der Staubschutz noch auf der Kamera der Sonde war, doch die Umgebung wirkte weich und sandig, nur ein großer Felsen war zu sehen.

Der 360 Kilogramm schwere Roboter kann nicht rollen, sondern bleibt an einem Ort. Ein in Deutschland entwickeltes Gerät, eine Art Marsmaulwurf, soll sich in den Boden bohren. Die Mission ist auf zwei Jahre angelegt.

Gefährliches Manöver über dem Mars

Für die US-Raumfahrt war die Landung eine echte Bewährungsprobe. Die Sonde „InSight“ näherte sich am Montag dem roten Planeten. Die Sonde musste ihre Geschwindigkeit binnen sechs Minuten von 19.800 Kilometern pro Stunde auf Null abbremsen. Nach dem Eindringen in die Atmosphäre verlangsamte ein Fallschirm „InSight“ weiter, bevor Landetriebwerke die Sonde auf ihren drei Beinen aufsetzen lassen. Nun kann der geologische Roboter seine Arbeit beginnen.

Das soll „Insight“ auf dem Mars machen

Die Erfolgsquote von Marslandungen beträgt 40 Prozent. Deshalb bereitete das Finale der eine Milliarde Dollar (gut 880 Millionen Euro) teuren Expedition vielen Nasa-Leuten Bauchgrimmen. Für die USA war es die achte Landung auf dem Mars.

„InSight“ soll die bislang umfangreichsten Erkenntnisse über das Innere des Mars liefern. Dazu ist sie mit einem Bohrgerät ausgestattet, das sich bis zu fünf Meter tief in den Boden graben kann. So sollen dort die innere Temperatur gemessen und mit einem Seismometer Erdbeben, Meteoriten-Einschläge und alle anderen Bewegungen gemessen werden, die den Mars erschüttern.

Von pach/RND

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