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M wie Mandat

Das OP-Wahl-ABC M wie Mandat

Im Wahl-ABC stellen wir Ihnen jeden Tag einen Begriff aus dem Wahl-Jargon vor. Heute geht es um das Mandat.

Unter einem Mandat (von lateinisch ex manu datum „aus der Hand gegeben“) versteht man im Zusammenhang mit repräsentativen Demokratien den politischen Vertretungsauftrag, den das Wahlvolk einem Mitglied eines legislativen Gremiums erteilt.

Die Mitglieder betreffender Gremien werden entsprechend „Mandatierte“, in Österreich auch „Mandatare“ genannt; ein weiterer gängiger Begriff ist „Abgeordnete“. Abgeordnete sind von Wahlberechtigten ins Parlament gewählte Personen. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes und an Aufträge und Weisungen nicht gebunden, sondern nur ihrem Gewissen unterworfen.

Die Verantwortung beziehungsweise das Bündel an Befugnissen, das das Wahlvolk dem Inhaber einer exekutiven Funktion erteilt, wird nicht als Mandat, sondern als Amt bezeichnet. Verschiedene Denkrichtungen sehen eine Trennung von Amt und Mandat als wünschenswert an.

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