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Welt Lebensqualität in Deutschland: Hier lebt es sich am besten
Mehr Welt Lebensqualität in Deutschland: Hier lebt es sich am besten
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20:57 22.05.2018
Mit Freunden im Park: Eines der Bewertungskriterien war die Freizeit. Hier in Heidelberg gibt es ausreichend Möglichkeiten, sie zu gestalten. Quelle: dpa
Mainz

Wo lebt es sich in Deutschland am besten? Auf diese Frage wollte der Fernsehsender ZDF eine Antwort haben und gab eine umfangreiche Studie in Auftrag. Die Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos AG hat statistische Daten aller 401 Kreise und Städte im Land ausgewertet. Die Regionalwissenschaftler konzentrierten sich auf Daten zu Grundbedürfnissen wie Gesundheit, Wohnen, Versorgung, Arbeit, Sicherheit und Freiheit.

In einer Studie haben Forscher alle 401 Kreise und Städte in Deutschland auf ihre Lebensqualität untersucht. Die ersten zehn Platzierungen gibt es hier zu sehen.

Wo lebt es sich also am besten? Feststeht, und das mag den einen oder anderen überraschen: Der Unterschied zwischen Nord und Süd ist größer als jener zwischen Ost und West. Ganz oben auf der Liste steht München. Die Bayrische Landeshauptstadt erreichte 207 von 300 möglichen Punkten. Auf Platz zwei liegt Heidelberg.Dort kamen die Forscher auf 205 Punkte, gefolgt von Starnberg mit 204 Punkten.

Subjektive Befragungen wurden nicht einbezogen

Potsdam ist die erste nördliche Stadt in der Liste. Sie erreicht mit 203 Punkten Platz vier. Die Unterschiede in den Punkten sind in diesem Teil der Liste noch gut zu sehen. Doch um den Rang 200 sieht das anders aus. Da entscheidet die zweite Stelle hinter dem Komma, auf welchem Rang eine Stadt oder ein Kreis landet.

Wer nun wissen möchte, auf welchem Platz seine Stadt oder sein Kreis gelandet ist, findet das Ranking hier.

Den Forschern ging es nicht um die Lebensqualität in Haushalten oder um das Wohlbefinden von Personen, sondern vielmehr um die allgemeinen, vergleichbaren Rahmenbedingungen in allen 401 Städten und Landkreisen. Dafür haben sie entsprechende Daten ausgewertet.

Subjektive Einschätzungen etwa mit Hilfe von Befragungen seien bewusst nicht einbezogen worden, erklärte Prognos. Ein Beispiel für Studien, die auf umfassenden Befragungen und Dialogprozessen beruhen, ist der Bericht der Bundesregierung zur Lebensqualität in Deutschland. An ihm sind knapp 16.000 Bürger in Foren und Diskussionsrunden beteiligt. Der jüngste wurde 2016 veröffentlicht.

Von aj/RND

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