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Kultur Großes Casting für Maschseefest und Co.
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00:15 17.02.2015
Von Uwe Janssen
Eine Sitzecke, eine Stehlampe und daneben sein Prunkstück: eine umgebaute Ape, dieses dreirädrige Mini-Fahrzeug. Peter Till hat das lustige Vehikel zu einer Multifunktionsmusikmaschine umgerüstet, die er das Universal-Druckluft-Orchester nennt. Quelle: Janssen
Freiburg

Halb elf ist hart. Halb elf morgens. Lustig sein. Witze machen. Pointen setzen. Nicht vor Normalpublikum in einem Theater, sondern in einer Messehalle vor ein paar Hundert kritischen Beobachtern, die eigentlich schon alles gesehen haben. Zu allem Überfluss bringt der Auftritt kein Geld, sondern kostet. Wer tut sich so was an? Was nach fiesem Dieter-Bohlen-Casting klingt, ist das jährlich Brot der deutschsprachigen Kleinkunstszene: die Internationale Kulturbörse in Freiburg.

Till Reiners ist gleich dran. Er steht am Rande des Saals und schaut Strange Comedy zu, einem Duo aus Übersee, das im Theatersaal 1 den Auftakt macht. Lustig-Akrobatik ohne Worte, mit eingespielten Geräuschen. Ein seltsames Vorprogramm für einen Wortkünstler, aber auch keine direkte Konkurrenz für den 29-jährigen Duisburger. Reiners gehört zu einer neuen hoffnungsvollen Kabarettgeneration mit Slam-Poetry-Hintergrund, die mit Macht in die Szene drängt und der Richard-Rogler-Generation kräftig Feuer macht. Er hat schon diverse Preise gewonnen, aber das zählt hier und heute alles nicht. Knappe 20 Minuten hat er - wie alle anderen - , um auf sich aufmerksam zu machen und die vielen angereisten Veranstalter mit ihren Kulis und Smartphones zu überzeugen, sich eine Notiz hinter seinem Namen zu machen. 20 Minuten, die über vieles entscheiden, was sich in den nächsten Monaten abspielt. Ist er gut, füllen sich die Auftragsbücher, ist er schlecht, spricht es sich schnell herum, noch schneller als ein guter Auftritt. Von denen gibt es hier an drei Tagen genug.

Straßentheater-Künstler fürs Maschseefest

Halb elf ist hart. Aber die Reihenfolge bestimmen die Veranstalter. Grundsätzlich ist Reiners schon ein Gewinner. Denn er gehört zu den Auserwählten. Die Auftrittsfenster sind äußerst begehrt, obwohl die Künstler für ihre Kostprobe 410 Euro und für den obligatorischen Messestand noch mal rund 100 Euro pro Quadratmeter zahlen. Aber es rechnet sich. Wenn man gut ist. Hiltraud Krause vom Pavillon Hannover war diesmal in der fünfköpfigen Auswahlkommission für darstellende Kunst. 250 Bewerbungsvideos hat sie gesichtet, 200 davon wanderten in die Tonne. „Da fliegen auch Gute raus. Aber die Mischung muss stimmen“, sagt sie. Krause ist auch da, um sich bei den Straßentheater-Künstlern - einer Sondersparte der Kulturbörse - nach Geeignetem für das hannoversche Maschseefest umzuschauen, wo der Pavillon das Nordufer bespielt.

Vormittagscomedy: Till Reiners im Freiburger 20-Minuten-Check. Quelle: Uwe Janssen

11 Uhr. Till Reiners steht auf der Bühne. Nach den Slapstickclowns gibt er den theatralisch deklamierenden Zyniker. „Gute Ratschläge sind immer besser für den, der sie rät. Du willst in allem der bessere sein. Egal, was man macht, du bist krasser. Du gehörst zu den Menschen, die groß gestikulieren, weil sie ihren eigenen Worten nicht trauen.“ Harter Stoff für Dienstagvormittag. Hüsteln im Saal, kaum Lacher, aber auch nicht die Höchststrafe. Denn die Krone der Missfallenskundgebung ist in Freiburg der demonstrative Abmarsch, den auch der Künstler mitbekommt, weil die Metalltreppe der mobilen Tribüne so scheppert.

Bei Reiners bleiben die meisten sitzen und lauschen der verbalen Druckbetankung. „Theater! Liebe ich! Voll geil! Aber zu wenig Blut und zu wenig Sperma! Ich nehme jetzt immer einen Ziegenkopf mit, in den onaniere ich dann während des Stücks!“ Reiners bekommt das Publikum am Ende doch, sein Vortrag ist professionell und lässt erahnen, dass ein ganzer Abend sehr gut aufgeht. Der Duisburger gehört zu den Künstlern, für die eine gute Viertelstunde einfach zu kurz ist, weil sie einen Moment brauchen, um das Publikum an sich zu gewöhnen. Nicht jeder kann gleich von null auf hundert.

„Die Leute gieren nach Dingen, die sie noch nicht kennen“

Matthias Brodowy kann schnell hochschalten. Der Hannoveraner hat am Abend zuvor die Eröffnungsgala moderiert und mit seiner kreativen Hibbeligkeit auch manchen Programmhänger vergessen lassen. Brodowy ist Profi, er hat das alles schon mitgemacht und mittlerweile ein stattliches Rüstzeug, das er problemlos der jeweiligen Situation anpassen kann (siehe Text auf der rechten Seite). Bei der Gala hat er vor allem Tempo gemacht. Während hinter dem Vorhang für den nächsten Gast umgebaut wurde, hat er sich wortgewaltig durch Alltagsthemen wie Bahnfahren oder Körpergewicht geblödelt. „Ich war entspannt“, sagt er später, „aber den Kollegen merkt man die Anspannung schon an, vor diesem kritischen Publikum zu spielen.“ Er habe in Freiburg auch schon gute Leute unter diesem Druck richtig untergehen sehen. „Aber grundsätzlich ist das eine Riesenchance, denn du kannst hier als komplett unbekannter Künstler auf einen Schlag richtig bekannt werden.“ Brodowy erinnert sich an einen Auftritt des Musikkabarett-Duos Queen Bee, hinter dem sich in den Neunzigerjahren die Pianistin Edda Schnittgard und die damals noch unbekannte Sängerin Ina Müller verbargen. „Danach wurde deren Agentur noch auf der Messe völlig überrannt.“

Wie schwer Moderationskabarett sein kann, erlebt Ingo Börchers an diesem Dienstagmorgen im Theatersaal 1. Er soll nur überleiten, möchte aber auch den einen oder anderen Gag unterbringen. Doch das Publikum ist unnachsichtig. Während er etwas über Bielefeld erzählt, tun die Veranstalter, als gebe es ihn gar nicht und diskutieren über Reiners’ Auftritt. Oder sie gehen einfach.

350 Aussteller, 250 Messestände, Seminare, Workshops

Früher war die Kulturbörse mal mitten in der Freiburger Innenstadt. Dass das Branchentreffen nun ins kühle Business-Ambiente des weiten, kahlen Messegeländes am Stadtrand umgezogen ist, bedauern die meisten. Andererseits sind 350 Aussteller, 250 Messestände, Seminare, Workshops und insgesamt fast 300 Auftritte für 4000 Besucher nicht mehr anders unterzubringen. 1989, als im Bürgerhaus im Seepark alles losging, bot unter anderem Rüdiger Hoffmann seine Humordienste per Kurzauftritt an. Auch Michael Mittermeier, Kaya Yanar, Bülent Ceylan, Bodo Wartke, Alfons und Hagen Rether sind diesen Weg gegangen. Sie treten heute live in Riesenhallen auf – oder sprechen ihr Publikum gleich durch eine Fernsehkamera an. Seit die Privatsender ihre Programme mit Comedians fluten, zieht sich ein Riss durch die Szene – zwischen denen, die im Fernsehen sind, und den anderen. Freiburg ist ein Treffen für die anderen.

Kleinkunst reformiert sich gerade

Geschadet haben Barth und Co. der Kleinkunst nicht. Im Gegenteil. Denn sie reformiert sich gerade. Die Poetry-Slam-Szene bringt reihenweise bühnenerfahrene Jungkabarettisten hervor. Manche fremdeln noch ein bisschen mit dem vermeintlich verstaubten Genre. Doch Künstler wie Marc-Uwe Kling („Das Känguru-Manifest“), Philipp Scharri oder Sebastian23 füllen auch ohne regelmäßige TV-Präsenz immer größere Säle – und das nicht nur mit Studenten. Auch Till Reiners gehört in diese Kategorie.

14 Uhr. Nach der Mittagspause wird im Theatersaal 1 weiterbespaßt. Auf der Bühne steht Marek Fis. Rotes T-Shirt, Jogginghose, Plastiktüte. Polen-Comedy, bisweilen frei um die Geschmacksgrenze kreisend. Er beherrscht erstaunlich viele deutsche Dialekte, manche Haudrauf-Pointen kommen gut, manche gehen voll in die Jogginghose. „Ich bin wie Franck Ribéry. Ich hab Glück im Spiel und Pech im Gesicht.“ Nun ja.

Während der Pole konzentriert Überzeugungsarbeit leistet, geht es in den meisten Bereichen der großen Halle wirklich zu wie auf einer ganz normalen Messe. Schilder, Stände, Gespräche, Kaffee aus Pappbechern. Hier werden ganz unwitzig Geschäfte gemacht, das Kreativ-Freigeistige der Kunst macht dem kühlen Spiel von Angebot und Nachfrage Platz,

Langenhagener Kleinkunstfestival Mimuse

Treffen auf der Messe: Mimuse-Macher Franz 
Gottwald, Diseuse Alix Dudel.

Nachfrager Franz Gottwald läuft mit einer Liste durch die Gänge, auf der er sich genau notiert hat, wen er sehen und möglicherweise für das Langenhagener Kleinkunstfestival Mimuse buchen will. Bis eben war die dem Langenhagener Publikum bestens bekannte Diseuse Alix Dudel noch an seiner Seite, doch die ist bei einem bekannten Veranstalter auf dem Gang stehen geblieben, und kann fünf Minuten später einen Auftritt ins Notizbuch schreiben – im Heilbronner Kulturkeller.

Zum anschließenden Kaffee mit Gottwald stößt auch noch Klaus Grupe hinzu, der sich um das künstlerische Programm des Kulturzentrums bauhof in Hemmingen kümmert. Kurzer Austausch, ein paar Namen fallen, Uhrzeiten, Standnummern, Tipps. Auch Kleinkünstler Valter Rado ist da, das Straßentheater PasParTouT hat einen Messestand, Entertainer Desimo steht am Folgetag auf der Bühne. Hannovers Kleinkunstszene ist ziemlich komplett angerückt.

Ganz entspannt läuft Nils Winterring über die Messe. Für den Leiter des hannoverschen Theaters am Küchengarten ist die Arbeit schon vorbei: „Ich hab’ schon alles gebucht“, sagt er. Trotzdem seien die Gespräche mit Menschen, mit denen man sonst das ganze Jahr über nur telefoniere oder maile, nicht zu ersetzen.

Künstler für die Kulturtage im Mai

Vera Brand, umtriebige Kulturmanagerin aus Garbsen, ist noch auf der Pirsch durch die Messehalle. Sie sucht sich Künstler für die Kulturtage im Mai zusammen – und ist bereits fündig geworden. Bei Katharina Witerzens, Standnummer 2.4.17. Die ausgebildete Clownin lässt in ihrem Programm „Katharinas Schaubude“ alte Jahrmarkttradition wieder aufleben. Ihr Stand ist einfach, ein paar Plakate, Tisch, Stühle, Kaffeemaschine, ein Koffer, ein Laptop für die Bildschirmpräsentation „und ich“. Vor allem letzteres.

„Viele freuen sich, mal was zu sehen, das nicht Kabarett oder Comedy ist“: Künstlerin Katharina Witerzens (r.) mit Veranstalterin Vera Brand. Quelle: Janssen

Die Künstlerin aus Celle hat zwar auch einen Youtube-Clip, aber den persönlichen Kontakt hält sie für unersetzlich. Sie tritt in kleinen Theatern auf, alles ist persönlich, da muss auch das Verhältnis zum Veranstalter stimmen. Vera Brand findet die Schaubude jedenfalls „zauberhaft“, die Garbsener können sich unter anderem auf die traurig-anmutige Geschichte von der „hässlichsten Frau der Welt“ freuen, die auf dem Leben der missgebildeten und im 19. Jahrhundert im Zirkus zur Schau gestellten Mexikanerin Julia Pastrana basiert. „Ihre Geschichte hat mich sehr berührt“, sagt Witerzens, öffnet den Koffer und holt eine Maske heraus. „So ungefähr hat sie ausgesehen.“ Ihre Schaubude ist ein Nischenprogramm, das durch manches Raster fällt. Aber genau das sei ein Vorteil, Stichwort Alleinstellungsmerkmal. „Die Leute freuen sich, mal was zu sehen, das nicht Kabarett oder Comedy ist.“

Bei Witerzens ist Kleinkunst noch Kleinkunst. Ihr Revier sind kleine Theater mit bis zu 150 Plätzen, sie spielt „am liebsten unverstärkt, damit der Draht zum Publikum da ist“. Ihren Satz „Mein Programm braucht ein bisschen Aufmerksamkeit“ kann man in viele Richtungen interpretieren. Wie zum Beweis für sofortige Aufmerksamkeit hebt am Stand nebenan ein irres Getöse an. Eine Hebebühne fährt einen Mann in die Höhe, der angeschnallt vor einer riesigen Trommel sitzt und nun in alle Richtungen rotierend und sogar kopfüber wild auf sein Instrument eindrischt. Alle gucken. Straßentheater muss Menschen erst zu Publikum machen. Mit Nähe. Mit Witz. Oder eben mit Lautstärke.

Bei Peter Till läuft es ähnlich. Der Dresdener hat sich in einem der Gänge der Messehalle eingerichtet, und das sogar ganz gemütlich. Eine Sitzecke, eine Stehlampe und daneben sein Prunkstück: eine umgebaute Ape, dieses dreirädrige Mini-Fahrzeug. Till, Werkzeugmacher von Haus aus, hat das lustige Vehikel zu einer Multifunktionsmusikmaschine umgerüstet, die er das Universal-Druckluft-Orchester nennt. Auf der Ladefläche finden sich ein Schlagzeug, eine Gitarre, ein Klavier, eine Melodica und diverse Schalter und Hebel, um einen Sonnenschirm tanzen zu lassen und auch sonst die ganze Kiste dauerhaft in Bewegung zu halten. „Da ist ein Rechner drin, ich mache heute keine Lochstreifen mehr“, sagt der Tüftler, der bei der Arbeit einen Frack in Wagenfarbe trägt. Wenn er in Freiburg sein Auto-Orchester zum Klingen bringt, hat er schnell Publikum. Handys werden gezückt, Filmchen gedreht, einige finden möglicherweise als Gagclip Verbreitung in der Facebook-Welt. Auch so geht Marketing heute.

Till ist regelmäßig hier, er hatte auch schon einen Kurzauftritt in Freiburg, und er hat auch manchen Kollegen vor diesem gnadenlosen Publikum scheitern sehen: „Da geht der Daumen hoch oder runter. Das ist eine Fleischbeschau der ganz besonderen Art.“ Die Kriterien sind für ihn klar: „Entweder du bist ein Überflieger, oder du machst was ganz Originäres. Die Leute gieren nach Dingen, die sie noch nicht kennen.“ Letztere Bedingung trifft auf den Musikmaschinisten zu, nicht nur, weil sein Arbeitsgerät ein Hingucker ist. Der Laden läuft, Stadtfeste, Landsausen, Seepartys (wie das hannoversche Maschseefest), Firmenevents, „Privatleute schaffe ich schon gar nicht mehr“. Wobei Ausnahmen von der Regel eine Frage des Preises sind. Peter Till versteht sich nicht nur als Künstler, sondern vor allem als flexibler Dienstleister: „Ich kann auf alles sehr schnell reagieren. Ortswechsel oder Programmwechsel, alles kein Problem. Versuch das mal mit einer Vier-Mann-Kapelle.“

Während Till entspannt akquiriert, kugelt ein paar Meter weiter ein lebendes Stehaufmännchen durch die Gänge. Der Walkact ist zu einer Art Allzweckwaffe der Eventkultur geworden. Kaum eine Open-Air-Veranstaltung, bei der nicht Riesenclowns, lebende Glühlampen, Elefanten auf Dreirädern, Fabelwesen aus Fahrradteilen oder andere abnorme Gestalten auf direkte Tuchfühlung mit dem Publikum gehen. Der Herr mit Bart nennt sich Monsieur Culbuto und stammt vom französischen Straßentheater Dynamogène. „Bei uns wird viel stärker getrennt zwischen Kunst und Business“, sagt Theatermanager Allessandro Milani. Nichtsdestotrotz hofft er auf einen neuen Kundenkreis. Und: „Das Kleine Fest in Hannover, das wär etwas für uns.“

„Wir spiegeln nur wider, was am Markt passiert“, sagt Festivalleiter Holger Thiemann, der seit Beginn des Freiburger Treffens vor 27 Jahren in den Breisgau bittet. Mit der Verbindung von Kunst und Geschäft hat er kein Problem. „Sie sprechen nicht gern darüber, aber auch Künstler müssen Geld verdienen.“

Der Markt ist größer und härter geworden

Thiemann hat seit 1989 auch die beiden Humor-Deutschlands zusammenwachsen sehen – kein abgeschlossener Prozess. „Man sieht, dass so etwas Zeit braucht. Im Osten gibt es immer noch viel klassisches politisches Kabarett wie im Westen zu Hildebrandt-Zeiten, Lach und Schieß oder die Wühlmäuse.“ Insgesamt sei der Markt, auch durch das Fernsehen, größer und härter geworden mit der Zeit, aber durch die Poetry-Slammer habe das Genre Kabarett einen frischen, vitalen Schub bekommen.

Matthias Brodowy sieht die Kleinkunst auch mit einem neuen Publikumsverhalten konfrontiert. Weniger experimentierfreudig sei es heute, „die Leute wollen sicher sein, dass der Humor ihrer ist. Deshalb gehen viele zu Künstlern, die sie aus dem Fernsehen kennen, in große Hallen und zahlen dann gern auch mal 50 Euro. Brodowy, der mittlerweile auch große Säle füllt, will nicht auf die kleinen verzichten. „Ich spiele immer noch regelmäßig in der hannoverschen Werkstatt-Galerie Calenberg. Die haben mich auftreten lassen, als ich noch unbekannt war, und jetzt kann ich mich dafür bedanken und mache ihnen die Hütte voll. Das finde ich nur fair.“

Auch in diesem Jahr werden wieder auf der 65. Berlinale Filme aus aller Welt gezeigt und mit dem Goldenen Bären prämiert. Als Favoriten gelten unter anderem: Pablo Larrain "El Club“, Sebastian Schipper „Victoria“ und der Film „Taxi“ von Jafar Panahi.

Stefan Stosch 14.02.2015

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