Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Kultur Vor Augen des Sicherheitspersonals: Gemälde aus Galerie gestohlen – und auf Baustelle wiedergefunden
Mehr Welt Kultur Vor Augen des Sicherheitspersonals: Gemälde aus Galerie gestohlen – und auf Baustelle wiedergefunden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:40 28.01.2019
Fahnden nach den Tätern: Russische Polizisten stehen in der staatlichen Tretjakow-Galerie. Quelle: Pavel Golovkin/AP/dpa
Moskau

Die russische Polizei hat ein aus der weltbekannten Moskauer Tretjakow-Galerie gestohlenes Ölgemälde wiedergefunden und einen Verdächtigen festgenommen. Der Mann habe das Bild des berühmten russischen Landschaftsmalers Archip Kuindschi aus dem 19. Jahrhundert auf einer Baustelle nahe Moskau versteckt, teilte die Sprecherin des Innenministeriums, Irina Wolk, am Montag mit. Er habe das Gemälde mit dem Titel „Ai Petri. Krim“ lediglich in eine Jacke eingehüllt. Ersten Erkenntnissen zufolge sei es jedoch nicht beschädigt worden.

Gemälde wird auf 175 000 Euro geschätzt

Der Diebstahl hatte am Wochenende international für Schlagzeilen gesorgt. Bilder einer Überwachungskamera zeigen, wie der Verdächtige das Gemälde vor den Augen der Besucher von der Wand nahm und aus dem Museum spazierte.

Das Bild ist auf 1890 datiert und hat einen Versicherungswert von rund 175 000 Euro. Es ist eine Leihgabe des Russischen Museums in St. Petersburg. Es werde nicht ausgeschlossen, dass es sich um einen Auftragsdiebstahl gehandelt habe, sagte Wolk.

Debatte über Sicherheitsvorkehrungen

Der Fall löste in Russland eine Debatte über Sicherheitsvorkehrungen in Museen aus. Auch der Kreml betonte, man müsse die Situation überprüfen. Im vergangenen Jahr hatte ein angetrunkener Mann ebenfalls in der Tertjakow-Galerie mit einem Metallpfosten auf ein berühmtes Bild des Künstlers Ilja Repin eingeschlagen. Die Leinwand zerriss an drei Stellen.

Von RND / dpa

Adoptieren ist gar nicht so einfach: In „Plötzlich Familie“ (Kinostart am 31. Januar) müssen sich Mark Wahlberg und Rose Byrne als gelduldige Elternstatthalter erweisen. Regisseur Sean Anders schöpft aus dem persönlichen Erfahrungsquell.

28.01.2019

In der Saarbrücker „Tatort“-Abschiedsepisode für Devid Striesow kommt es zu einer verhängnisvollen Verkettung vermeidbarer Tragödien. Lohnt sich das Einschalten?

27.01.2019

Vor 25 Jahren brachte Steven Spielberg den Holocaust ins Kino: Nun startet „Schindlers Liste“ zum Gedenktag an die NS-Opfer noch einmal. Eine Wiederbesichtigung.

26.01.2019