Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Kultur Gandolfini wird am Donnerstag beigesetzt
Mehr Welt Kultur Gandolfini wird am Donnerstag beigesetzt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:05 24.06.2013
Trauern um einen Star: Am Donnerstag soll James Gandolfini beigesetzt werden. Quelle: dpa
Rom/Berlin

Der „Sopranos“-Star James Gandolfini soll am Donnerstag in den USA beigesetzt werden. Die Trauerfeier soll in New York City stattfinden, wie mehrere US-Medien unter Berufung auf einen Sprecher der Familie berichteten. Gandolfini war am vergangenen Mittwoch in der italienischen Hauptstadt im Alter von nur 51 Jahren überraschend gestorben. Geplant sei, den Leichnam des Schauspielers am Montag aus Rom in die USA zu überführen, zitierte die „Los Angeles Times“ (Online) den Sprecher. Andere Medien berichteten, dies sei bereits am Sonntag passiert.

Die Familie des von Serien-Fans zutiefst verehrten Gandolfini bedankte sich in einer Stellungnahme bei den italienischen Behörden dafür, die Überführung zügig ermöglicht zu haben. „Es war uns eine Ehre Gast in Ihrem wunderschönen Land zu sein, trotz der schwierigen Umstände. Wir danken Ihnen aufrichtig“, zitierte die „Los Angeles Times“ daraus.

The Sopranos

„Die Sopranos“ ist die beste Serie der Fernsehgeschichte – zumindest wenn es nach den Drehbuchautoren der USA geht. Die Writers Guild of America hat die von 1999 bis 2007 produzierte Reihe um die Vorstadtganoven aus New Jersey auf Platz eins einer Liste der 101 besten Fernsehserien gesetzt. Es folgen die in Deutschland mäßig erfolgreiche Serie „Seinfeld“, die vor allem in den sechziger Jahren beliebte „Twilight Zone“ und noch vor „MASH“ kommt „All in the Family“, die amerikanische Variante von „Ekel Alfred“.

„The Sopranos" haben die meisten Stimmen bekommen und keine Serie hat mehr zur Renaissance der Geschichtenerzähler im Fernsehen beigetragen“, hieß es von dem Verband. Seit dieser Wiederbelebung würden Schreiber vor allem auf differenziertere, vielschichtigere Charaktere setzen. „Die Sopranos“ war eine der ersten von neuen Fernsehserien, die aufwendig produziert sind und eher an Kinofilme erinnern als an schnellgemachtes Fließbandfernsehen. In Deutschlands Free-TV laufen solche US-Serien wie „The West Wing“, „Mad Men“, „Breaking Bad“ oder „Boardwalk Empire“ - wenn überhaupt - versteckt auf Spartenkanälen.

Auch wenn es auf vier der fünf ersten nicht zutrifft: Die Hälfte der „besten Serien“ stammt aus den vergangenen zehn Jahren. Mit den „Simpsons“ folgt auf Platz 11 die erste Trickserie, mit „The Daily Show with Jon Stewart“ auf 17 eine Talkshow. Auch die „Sesamstraße“ ist dabei (Rang 56). Weil Bedingung war, dass die Serien auf Englisch geschrieben und in den USA ausgestrahlt sein mussten, sind fast alle „Made in USA“. Lediglich einige britische Serien wie „The Office“ oder „Fawlty Towers“ schafften es unter die besten 101.

Gandolfini war ersten Erkenntnissen zufolge während eines Urlaubs in Italien an einem Herzinfarkt gestorben. Berühmt geworden war er als Tony Soprano, das Familienoberhaupt in der beliebten Mafia-Serie „The Sopranos“.

dpa

Kultur Stippvisite in Oklahoma - Johnny Depp überrascht Kinogänger

Hollywood-Star Johnny Depp hat mit einer Stippvisite in der Kleinstadt Lawton Kinogänger überrascht. Wie die Zeitung „The Lawton Constitution“ am Sonnabend berichtete, schaute sich Depp dort zusammen mit Vertretern der Comanche-Indianer seinen neuen Film „The Lone Ranger“ an.

23.06.2013

Er sieht aus wie ein ganz Cooler: Joe Satrianis Markenzeichen ist neben seinem viel verehrten Gitarrenspiel die Sonnenbrille, die er auch abends bei der Arbeit nicht absetzt. Das kann ganz praktisch sein, wenn die Scheinwerfer die ganze Zeit nur ihn als Ziel haben wie beim Konzert im Capitol.

Uwe Janssen 21.06.2013

Mit Berichten über Tschernobyl und aus Afghanistan wurde sie weltweit bekannt: Die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

20.06.2013