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Kultur Jury nominiert 20 Romane für die Longlist
Mehr Welt Kultur Jury nominiert 20 Romane für die Longlist
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12:15 15.08.2017
Autor und Element of Crime-Frontmann Sven Regener wurde zum ersten Mal nominiert. Quelle: dpa
Frankfurt am Main

Die Jury des Deutschen Buchpreises hat 20 Romane in die engere Wahl für die Preisvergabe 2017 genommen. „Die Longlist ist Ausdruck des Versuchs, die Vielfalt der aktuellen deutschsprachigen Literaturlandschaft zu spiegeln“, sagte die Jurysprecherin Katja Gasser vom Österreichischen Rundfunk am Dienstag in Frankfurt am Main. „Allen Büchern gemeinsam ist, dass sie die Jury auf die eine oder andere Art gestochen und gebissen haben - angerührt im besten Wortsinne.“

Die sieben Jurymitglieder sichteten 200 Titel, die zwischen Oktober 2016 und dem 12. September erschienen sind oder noch erscheinen werden. Unter den Nominierten finden sich Altbekannte der deutschen Literaturlandschaft. So wurde Sven Regener zwar noch nie für den Deutschen Buchpreis nominiert, schuf mit seiner „Herr Lehmann“-Trilogie aber einen großen Fankreis. Sein nominiertes Werk „Wiener Straße“ siedelt Regener erneut im Lehmann-Milieu der 80er Jahre an. Neben den 56-Jährigen gesellen sich mit Ingo Schulze, Feridon Zaimoglu und Franzobel weitere Prominente der deutschsprachigen Autorenlandschaft. Mit dem jungen Jakob Nolte aus Barsinghausen mischt aber auch ein Neuling unter den arrivierten Schriftstellern mit, der mit „Schreckliche Gewalten“ seinen zweiten Roman veröffentlichte.

Am 9. Oktober wird der Preisträger gekürt

Der Jury gehören neben Katja Gasser an: Silke Behl (Radio Bremen), Mara Delius (Die Welt), Christian Dunker (autorenbuchhandlung berlin), Maria Gazzetti (Casa di Goethe, Rom), Tobias Lehmkuhl (freier Kritiker, Berlin) und Lothar Schröder (Rheinische Post). Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Romane für die Shortlist aus, die am 12. September veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung, dem 9. Oktober, erfahren die sechs Autorinnen und Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht.

Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 2005 jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der Preisträger erhält 25.000 Euro, die fünf Finalisten jeweils 2.500 Euro. Im vergangenen Jahr hatte der Roman „Widerfahrnis“ von Bodo Kirchhoff das Rennen gemacht.

Von RND/krö/epd

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