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Kultur Galerie per-seh eröffnet in Hannover
Mehr Welt Kultur Galerie per-seh eröffnet in Hannover
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12:02 08.04.2011
Von Johanna Di Blasi
Oberbürgermeister Stephan Weil, die Künstler der aktuellen Ausstellung Simona Deflorin und Gregor Oehmann sowie Galeriechef Frank Buchholz, von links. Quelle: Martin Steiner

In einer zartgelben Jugendstilvilla mit pistaziengrünen Glaselementen in den Veranden ist am Kantplatz in Hannover-Kleefeld Platz für Kunst geschaffen worden. Es sind Räume mit „starker Atmosphäre“, wie Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil bei der rege besuchten Galerieeröffnung bemerkte. Zur Entscheidung des Galeristenpaares Frank und Sabrina Buchholz, von Barsinghausen nach Hannover zu wechseln, sagte Weil, die Landeshauptstadt bräuchte „dringend neue Galerien“. Es sei in diesem Bereich in Hannover leider in den zurückliegenden 15 Jahren ein „Muskelschwund“ zu beobachten.

Zum Auftakt ihrer Galerie per-seh wählten die Galeristen Werke zweier Künstler: Neben Gemälden und Aquarellen der Baseler Autodidaktin Simona Deflorin, die sich in ihren Menschenbildern einer Art neoexpressivem Existenzialismus verschrieben hat, sind Plastiken Gregor Oehmanns zu sehen. Mit interessanten Auswüchsen: Da münden Köpfe in haarige Bocksfüße, und aus Baumstämmen wachsen Figuren mit Paddel­ohren.

Hannover braucht mehr Galerien. Ob es die jetzt bei per-seh gezeigte Kunst braucht, ist eine andere Frage. Ob Pantomimeeinlagen Eröffnungsreden interessanter machen, eine wiederum andere. Aber Hannover und die Galerie haben ihre Zeit ja vor sich – vielleicht kommen sich beide noch näher.

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