Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Kultur Von Gold zu Bronze
Mehr Welt Kultur Von Gold zu Bronze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:19 25.02.2014
Blick auf den Wilhelm-Leuschner-Platz als zukünftigen Platz für das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal. Quelle: Jan Woitas
Dresden

Der Bau des Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmals gerät weiter in Verzug. Das Oberlandesgericht Dresden hat die Stadt Leipzig im Streit um den Gestaltungswettbewerb für das Denkmal zum Nachbessern verpflichtet. Das 6,5 Millionen Euro teure Denkmal sollte ursprünglich zum 25. Jahrestag der friedlichen Demonstrationen im Oktober fertig sein. 1989 waren bis zu 70 000 Menschen um den Leipziger Innenstadtring gezogen und hatten das Ende der DDR mit eingeleitet. Auch in Berlin wird ein Freiheits- und Einheitsdenkmal gebaut, das später fertig wird als geplant.

Die zweite Bewertungsphase des Leipziger Wettbewerbs muss noch einmal gestartet werden, entschied das Gericht am Dienstag. Die Schöpfer des ursprünglich erstplatzierten und später öffentlich hart kritisierten Entwurfs hatten Beschwerde eingereicht. Sie halten das nachträglich eingeschobene Prüfverfahren für unrechtmäßig. An dessen Ende fand sich der Siegerentwurf „Siebzigtausend“ - bestehend aus bunten, tragbaren Würfeln - nur noch auf Platz drei wieder.

Das Gericht forderte nun von der Stadt Leipzig, dass das zweite Bewertungsgremium in seiner Zusammensetzung so weit wie noch möglich dem ursprünglichen Preisgericht entspricht. Außerdem muss das Gremium den Wettbewerbern mitteilen, nach welchen Kriterien es die überarbeiteten Entwürfe bewerten will.

Aus 39 Bewerbern hatte eine Jury 2012 ursprünglich drei Siegerentwürfe ausgewählt. „Siebzigtausend“ des Teams M+M (München) und Annabau (Berlin) kam auf Platz eins, auf Platz zwei „Demokratiewerkstatt“ des Studios „realities:united“ (Berlin) und „Herbstgarten“ von Tina Bara, Anne Dilengite und Albe d'Urbano (Leipzig) auf Platz drei. Als die Sieger vorgestellt wurden, hagelte es Kritik. Deshalb sollten die Schöpfer ihre Werke überarbeiten. Im Ergebnis der dann erfolgten zweiten Bewertung rutschte „Siebzigtausend“ auf Platz drei - und der „Herbstgarten“ auf Platz eins.

Kultur Neues Museum in Frankfurt - Romantik für Deutschland

Deutschland bekommt nun doch ein Romantik-Museum. Es soll 2018 neben Goethes Geburtshaus in Frankfurt eröffnet werden. Am Dienstag erfolgte der inoffizielle Startschuss für das 16-Millionen-Euro-Projekt, um das lange gerungen wurde.

25.02.2014
Kultur „Ghostbusters“ und Murmeltiere - Harold Ramis ist tot

Er wirkte mit bei Filmen wie „Ghostbusters“ und „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Jetzt ist Harold Ramis im Alter von 69 Jahren gestorben.

24.02.2014

Zum ersten Mal ist eine Einzelausstellung des hannoverschen Künstlers Degenhard Andrulat in Hannover zu sehen: In einem Gemeinschaftsprojekt präsentieren die Galerie Kubus und die Galerie vom Zufall und vom Glück seine Arbeiten.

24.02.2014