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Mehr Welt Kultur Das sind die verrücktesten „Star Wars“-Fans
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20:09 12.12.2017
„Star Wars“-Fans aus aller Welt fiebern dem neuen Kinofilm entgegen. Quelle: Dpa
London

Am 14. Dezember startet der achte Teil der Weltraum-Saga „Star Wars – Die letzten Jedi“ mit Daisey Ridley, Mark Hamill und John Boyega in den deutschen Kinos. Ausgewählte Zuschauer durften den neuen Film bereits vorab schauen und lobten ihn auf Twitter in die nächste Galaxie. Unter ihnen war sicher auch der ein oder andere verrückte Fan, der von Zeit zu Zeit in die Weiten des „Star Wars“-Universums abtaucht.

Die Liebe zum Weltraum-Epos „Star Wars“ nimmt weltweit spektakuläre Formen an. Ob meterhohe Skulpturen, vergoldete Kostüme oder nachgebaute Kulissen – die Fans von Skywalker, Han Solo, R2D2, Darth Vader und Co. lassen ihrer Kreativität freien Lauf.

Auf dem Planet Erde organisieren sich Jedi-Ritter, Weltraum-Biologen, Laserschwert-Kämpfer und sonstige Anhänger des Sternenkults in Gruppen und Vereinen. Auf Conventions posieren Stormtrooper mit Rebellenpiloten, tauschen sich über die neusten Computerspiele, Sammlerstücke und Merchandise-Produkte aus. Bei einigen von ihnen nimmt die Fanliebe völlig verrückte Formen an.

Australischer Vader, taiwanesischer Jedi-Meister, royale Stormtrooper

Am anderen Ende der Welt etwa treibt der australische Darth Vader sein Unwesen. Mit blauem Laserschwert und australischer Flagge auf dem Originalkostüm schlendert Mick Fett gerne durch die Straßen von Sydney. Der Polizist sammelt seit über 15 Jahren „Star Wars“-Stücke – seine Schätze sind über eine halbe Millionen australische Dollar wert. Seine große Leidenschaft kommt nicht von ungefähr: Fett wurde im Erscheinungsjahr des ersten Films geboren.

Mike Fett ist als australischer Darth Vader bekannt. Er besitzt eine Sammlung im Wert von über eine halbe Millionen australische Dollar. Quelle: dpa

Auch in Taiwan gibt es einen Fan, den seine Begeisterung für die Kinoreihe nie wieder losgelassen hat. Nachdem er 2002 „Episode II: Angriff der Klonkrieger“ gesehen hat, begab sich Tsai Jung Chou auf die Suche nach einem perfekten Laserschwert. Doch die Auswahl der Nachbildungen stellte den jungen Mann nicht zufrieden. Kurzerhand beschloss Chou, Ingenieurswissenschaften zu studieren. Im Rahmen eines Universitätsprojektes baute der Fan sein eigenes Lichtschwert. „Star Wars“-Anhänger waren begeistert und bestellten. Heute verkauft Chou seine leuchtenden Nachbauten für bis zu 400 Dollar das Stück.

George Lucas kann sich übrigens auch über royale Unterstützung freuen. Die beiden britischen Prinzen William und Harry sind große „Star Wars“-Fans. Kein Wunder, denn die Londoner Pinewood Studios, in denen Szenen der Filme gedreht wurden, liegen nur knapp 14 Kilometer vom Windsor Castle entfernt. In „Star Wars – Die letzten Jedi“ sind die Prinzen übrigens als Stromtrooper zu sehen.

Von RND/mkr

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