Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Kultur Peter Maffay wird für Verdienste um die Menschlichkeit geehrt
Mehr Welt Kultur Peter Maffay wird für Verdienste um die Menschlichkeit geehrt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:40 29.04.2011
Musiker Peter Maffay wird für sein soziales Engagement ausgezeichnet. Quelle: Frank Wilde (Archiv)

Rockmusiker Peter Maffay erhält für besondere Verdienste um die Menschlichkeit die Martin-Buber-Plakette 2011. Der Preis würdige den Einsatz des 61-jährigen Musikers für traumatisierte Kinder, teilte das Kulturfestival Euriade am Freitag mit. „Er ist ein ganz besonderer Mensch, ein ganz besonderer Mitmensch“, sagte der Vorsitzende des Kuratoriums, Werner Janssen, im niederländischen Kerkrade bei Aachen. Die Laudatio bei der Verleihung am 15. November hält der SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. „Die beiden sind befreundet“, sagte Janssen.

Der deutsch-niederländische Preis mit Urkunde und Medaille lehnt sich an den jüdischen Philosophen Martin Buber (1878-1965) und sein „dialogisches Prinzip“ der Mitverantwortung an. Maffay stelle durch seine „Tabaluga Stiftung“ Geld für die Therapie und Resozialisierung traumatisierter Kinder zur Verfügung und lasse sie auf Mallorca auf seinem Bauernhof leben.

Zu den früheren Preisträgern gehörten unter anderen der frühere sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow, die Menschenrechtlerin Waris Dirie, der Schauspieler Klaus Maria Brandauer und Karlheinz Böhm. Im vergangenen Jahr hatte die niederländische Prinzessin Irene van Lippe Biesterfeld die Plakette erhalten.

dpa

Die Universitätsstadt Göttingen ist um ein Denkmal reicher. Gestern hat der Literaturpreisträger und gelernte Steinmetz Günter Grass sein Monument für die Professoren enthüllt, die Hannovers König 1837 die Stirn boten.

Johanna Di Blasi 29.04.2011

Das Gallery Weekend in Berlin wird am Freitag aller Voraussicht nach ohne den chinesischen Künstler Ai Weiwei eröffnet. Von dem bekannten Regimekritiker fehlt seit seiner Verhaftung auf dem Pekinger Flughafen Anfang April jede Spur.

28.04.2011

Schauspieler André Wilms spricht im HAZ-Interview über gute Regisseure, seine Rolle als Philosoph in dem Heiner-Goebbels-Stuück "Max Black" und warum es schwierig ist, auf der Theaterbühne nichts zu tun.

27.04.2011