Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Kultur Cameron Diaz ist schlechteste Schauspielerin
Mehr Welt Kultur Cameron Diaz ist schlechteste Schauspielerin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:05 22.02.2015
Schauspielerin Cameron Diaz hat eine „goldene Himbeere“ für ihre Schauspielkünste erhalten.  Quelle: dpa
Los Angeles

Neben diesen Spottpreisen gab es aber auch ernsthafte Würdigungen, die Independent Spirit Awards für herausragende Filme mit relativ kleinem Budget. Dort ging der nominierte deutsche Regisseur Wim Wenders allerdings leer aus.

Cameron Diaz (42) wurde bei den „Golden Raspberry Awards“, kurz „Razzies“ als schlechteste Schauspielerin für die Filme „Sex Tape“ und „Die Schadenfreundinnen“ gekürt. Ein weiterer Schmähpreis ging an Kirk Cameron (44) für „Saving Christmas“. Mit insgesamt vier Trophäen, darunter auch als schlechtester Film, war die Weihnachtskomödie der große „Gewinner“ bei den Spotttrophäen.

Erstmals gaben die Veranstalter einen „Redeemer Award“ (auf Deutsch: Erlöser-Preis) bekannt, quasi eine Gutmachung für frühere Preisträger. Nach seinem „Gigli“-Flop honorierten die Wähler nun Ben Afflecks Verdienste mit „Argo“ und „Gone Girl“. Außer Affleck standen Jennifer Aniston, Mike Myers, Keanu Reeves und Kristen Stewart zur Wahl.

Aber auch für Qualitätskino gab es vor dem Oscar noch einmal Aufmerksamkeit. Die schräge Komödie „Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit“ räumte bei der Vergabe der Independent Spirit Awards drei Trophäen ab: als bester Film, für Hauptdarsteller Michael Keaton (63) und für die Kameraführung. Der Film des Mexikaners Alejandro G. Iñárritu ist für neun Oscars nominiert.

Der deutsche Regisseur Wim Wenders (69) - bei der Sparte „Beste Dokumentation“ mit dem Film „Das Salz der Erde“ nominiert - ging ohne Trophäe heim. Dort siegte die in Berlin produzierte Doku „Citizenfour“ über den US-Whistleblower Edward Snowden. Mit der amerikanischen Regisseurin Laura Poitras wurden die Berliner Produzenten Dirk Wilutzky und Mathilde Bonnefoy geehrt. Neben Michael Keaton konnten sich Julianne Moore („Still Alice“) und die Nebendarsteller Patricia Arquette („Boyhood“) und J.K. Simmons („Whiplash“) über die Indie-Trophäen freuen. Alle haben Oscar-Chancen.

Die Spirit Awards sind Hollywoods Alternativauszeichnung für Filmproduktionen, die nicht mehr als 20 Millionen Dollar gekostet haben. Sie werden traditionell einen Tag vor der Oscar-Gala in einem Festzelt am Strand von Santa Monica verliehen.

Die „Razzies“ (kurz für Raspberry/Himbeere) wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Dem Verband gehören rund 800 Kinofans an. Die Nominierten bleiben der Witz-Show normalerweise fern. Eine Ausnahme machten „Catwoman“ Halle Berry (2005) und Sandra Bullock, die 2010 unter lautem Applaus auf die Bühne trat, um Spott für „Verrückt nach Steve“ einzustecken.

dpa

Der legendäre Welfenschatz gehört zu den Hauptattraktionen der Berliner Museen. Jahrelang haben die Erben jüdischer Kunstsammler Anspruch auf die Goldreliquien erhoben. Jetzt dürfen sie Deutschland nicht mehr verlassen.         

21.02.2015
Kultur HAZ-Interview mit Jean-Luc Moulène - „Eine andere Kunst beginnt“

Jean-Luc Moulène zeigt seine Werke im Kunstverein. Er fordert ein neues Kunstverständnis und mehr politische Kunst. Redakteur Daniel Alexander Schacht hat den Künstler im HAZ-Interview zu seiner Kunst und Einstellung befragt.

Daniel Alexander Schacht 21.02.2015
Kultur Interview mit Jean-Luc Moulène - „Eine andere Kunst beginnt“

Jean-Luc Moulène spürt in seiner künstlerischen Arbeit der sogenannten Alltäglichkeit nach und widmet sich ihrer plastischen und philosophischen Repräsentation in Form visueller Konzepte. Der Künstler, dessen Werk im Kunstverein zu sehen ist, fordert ein neues künstlerisches Selbstverständnis. Ein Gespräch.

20.02.2015