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Kultur „Eclipse“: Der dritte Teil der „Twilight“-Saga startet
Mehr Welt Kultur „Eclipse“: Der dritte Teil der „Twilight“-Saga startet
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18:36 14.07.2010
Von Stefan Stosch
Edward (Robert Pattinson) und Bella (Kristen Stewart) in „Eclipse“. Quelle: Concorde

Edward will Bella, und Bella will Edward. Aber Bella will auch Sex. Und sie will ihn gleich, im Zweifelsfall sogar hier auf der Blümchenwiese. Edward aber will Bella erst heiraten. Denn Sex mit ihm, dem Vampir, könnte bedeuten, dass er sich von seiner Begierde übermannen lässt und Bella beißt.

So absonderlich wie in „Eclipse“ wird selten von der Liebe erzählt, aber selten auch so unwiderruflich. Nun feiert die „Twilight“-Saga schon im dritten Film das Pathos, die Sehnsucht, den Verzicht. Erwachsene können kaum verstehen, was Teenager daran fasziniert. Die Pubertät ist nun mal ein Ausnahmezustand. Und wenn eine junge Frau einen Vampir liebt, dann ist das nur ein kleines bisschen extremer, als sich die erste Liebe üblicherweise anfühlt.

Da tropft der Vorwurf der Prüderie ab, den sich die Autorin Stephenie Meyer gefallen lassen muss, die die Romanvorlage geliefert hat. Zumal Bella (Kristen Stewart) jetzt von ihrer Leidenschaft schier zerrissen wird: Sie muss sich zwischen Vampir Edward (Robert Pattinson) und Werwolf Jake (Taylor Lautner) entscheiden. Hier ein blass-eleganter Vampir, dort ein Werwolf mit gestählten Bauchmuskeln – das kann nicht ganz einfach sein für eine junge Frau.

Ein bisschen Action hat der Vampir-erfahrene US-Regisseur David Slade („30 Days of Night“) auch noch in „Eclipse“ hineingerührt: Ein Häuflein Jungvampire ist hinter Bella her. Viel Spannung lässt sich aus dieser Zugabe aber nicht saugen. Man kann es auch positiv sagen: Im Vergleich zu anderen Vampirfilmen fließt hier kaum Blut. Oder doch: Herzblut.

Im Martin-Gropius-Bau unweit vom Potsdamer Platz in Berlin ist die Ausstellung „Teotihuacan – Mexikos geheimnisvolle Pyramidenstadt“ noch bis zum 10. Oktober 2010 zu sehen. Mehr als 450 Fundstücke sind zu besichtigen.

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