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Welt Kohl räumte Fehler von „blühenden Landschaften“ ein
Mehr Welt Kohl räumte Fehler von „blühenden Landschaften“ ein
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15:50 26.05.2018
Bundeskanzler Helmut Kohl bei einer Wahlkampfveranstaltung zu den Volkskammerwahlen in der DDR Quelle: imago/Rainer Unkel
Berlin

Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl soll nach dem Ende seiner Amtszeit intern zugegeben haben, die miserable Lage der DDR-Wirtschaft einst schöngefärbt zu haben. Das geht aus einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ hervor.

„Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt“, hatte Kohl in seiner Wahlkampfrede im Jahr 1990 versprochen.

Dieses Versprechen der „blühender Landschaften“ in den neuen Bundesländern sei jedoch ein „Fehler“ gewesen. So vertraute es Kohl laut dem Bericht seinen Beratern an. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf das Protokoll eines Gesprächs zwischen Kohl und Beratern 1999. Man habe absichtlich „die Negativzahlen nicht hochgespielt“, obwohl er gewusst habe, wie „marode“ die Wirtschaft im Osten gewesen sei, sagte Kohl weiter. Er habe aber das Selbstwertgefühl der Ostdeutschen nicht schädigen wollen.

Tatsächlich brach die Wirtschaft der östlichen Bundesländer nach der Wiedervereinigung zusammen. Viele Betriebe verloren ihre regionalen Märkte, konnten sich nicht gegen die neue Konkurrenz durchsetzen und mussten schließlich schließen. Die Arbeitslosigkeit wuchs, die Folgen der Krise sind bis heute zu spüren.

Von RND/dpa

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