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Kampfhund beißt offenbar Mutter und Sohn zu Tode

Hannover Kampfhund beißt offenbar Mutter und Sohn zu Tode

In Hannover sind offenbar zwei Menschen von einem sogenannten Kampfhund tödlich verletzt worden. Eine Mutter und ihr 27-jähriger Sohn wurden am Dienstagabend leblos in ihrer Wohnung gefunden.

In Hannover sollen die Halter eines Staffordshire Terriers von ihrem Tier zu Tode gebissen worden sein. (Symbolfoto)

Quelle: Robert Schlesinger

Hannover.  In einer Wohnung im Stadtteil Groß-Buchholz hat die Polizei am Dienstagabend zwei Tote entdeckt. Dabei handele es sich um eine 53-jährige Frau und ihren 27-jährigen Sohn, sagte ein Polizeisprecher am frühen Mittwochmorgen. Die beiden sind offenbar von ihrem Kampfhund zu Tode gebissen geworden. Das bestätigte die Polizei am Mittwochmorgen in einer Mitteilung.

Nachdem die Schwester ihren Bruder am späten Dienstagabend nicht erreichen konnte, sei sie zu der Wohnung gefahren, hieß es beim NDR. Sie gab an, durch ein Fenster ihren blutüberströmten Bruder gesehen zu haben, rief die Polizei und soll vor einem Kampfhund gewarnt haben.

Der Hund wurde laut Angaben der Polizei mit einer Schlinge eingefangen. Der Staffordshire-Terrier wurde in ein Tierheim gebracht, wie die „Hannoversche Allgemeine“ berichtet. Er soll offenbar eingeschläfert werden, hieß es weiter. Die Todesursache soll nach der Obduktion abschließend geklärt werden.

Von RND/dpa/are