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In diesen Berufen bleiben Frauen häufig kinderlos

Statistisches Bundesamt In diesen Berufen bleiben Frauen häufig kinderlos

Jede fünfte Frau in Deutschland hat keine Kinder. Ob sie sich für oder gegen die Gründung einer Familie entscheidet, hängt auch von ihrem Beruf ab. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

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22 Prozent der berufstätigen Frauen haben keine Kinder.

Quelle: epd

Wiesbaden. Immer weniger Frauen in Deutschland bekommen Kinder. Der Anteil der kinderlosen Frauen nahm zwischen den Jahren 2012 und 2016 wenn auch nur geringfügig von 20 auf 21 Prozent zu. Das teilte das Statistische Bundesamt vor dem Internationalen Frauentag mit.

Besonders oft bleiben berufstätige Frauen ohne Kinder. Demnach stieg ihr Anteil insgesamt von 21 auf 22 Prozent. Dabei gibt es einen Unterschied, was für einen Job Frauen haben. Informatikerinnen gründen am seltensten eine eigene Familie: 40 Prozent der Frauen in diesem Feld haben keine Kinder. Dagegen liegt die Quote bei Reinigungskräften nur bei 9 Prozent.

In welchen Berufsgruppen die meisten kinderlosen Frauen arbeiten, erfahren Sie in der Bildergalerie:

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Reinigungskraft, Lehrerin oder Architektin: Ob eine Frau Kinder bekommt, hängt auch von dem Job ab, den sie ausführt.

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Die niedrigste Kinderlosenquote bei der zweitgrößten Beschäftigtengruppe, den Arbeiterinnen, stieg zwischen 2012 und 2016 von 14 auf 16 Prozent. Zugleich sank die höchste Quote, bei den Beamtinnen, deutlich von 30 auf 25 Prozent. Bei der größten Beschäftigtengruppe, den Angestellten, blieb die Kinderlosenquote stabil bei 22 Prozent, bei den Selbstständigen und Freiberuflerinnen nahm sie geringfügig von knapp auf gut 23 Prozent zu.

Auch der Bildungsstand beeinflusst die Kinderlosenquote: Bei Akademikerinnen sank die Quote der Frauen ohne Kind leicht von 28 auf 27 Prozent, bei Frauen ohne akademischen Abschluss verharrte sie bei rund 20 Prozent.

Von RND/iro

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