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Welt Hund gefesselt und in See geworfen – mutmaßlicher Täter gefasst
Mehr Welt Hund gefesselt und in See geworfen – mutmaßlicher Täter gefasst
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15:46 29.08.2018
Getöteter Hund vom Beetzsee: Zeugen erkannten einen Hund, der zuvor in ihrer Nachbarschaft gehalten wurde. Quelle: Polizei/dpa/Montage
Bollmannsruh

Die Polizei hat offenbar einen Mann gefasst, der Anfang August seinen eigenen Hund mit einer Kette gefesselt und bei lebendigem Leib in den Beetzsee in Brandenburg geworfen haben soll. Das Tier starb qualvoll.

Das Sektionsergebnis aus dem Landesveterinäramt in Frankfurt (Oder) liegt nach Angaben eines Polizeisprechers vor. Danach stehe fest, dass der 15 Kilo schwere Mischlingsrüde ertränkt wurde. Der Hund war nach Polizeiangaben zwölf Jahre alt.

Zeugenhinweise führten zu mutmaßliche Täter

Mehrere Zeugen meldeten sich bei der Polizei, nachdem die Ermittler mit dem Foto des toten Hundes an die Öffentlichkeit gegangen waren. In der Folge konnte die Polizei einen Mann ermitteln, der in Brandenburg Nord lebt. Der mutmaßliche Täter soll nicht vorbestraft sein. Der Tatvorwurf lautet Tierquälerei. Danach drohen einem Täter bis zu drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe.

Zeugen sagten nach Angaben des Polizeisprechers aus, dass ein gleich aussehender Hund bei dem Mann fehle. Daraufhin vernahmen ihn die Ermittler zu dem Fall. Der mutmaßliche Täter soll den Vorwurf allerdings bisher abstreiten. „Unsere Ermittlungen dazu sind soweit abgeschlossen und werden in Kürze zur weiteren Entscheidung an die Staatsanwaltschaft Potsdam abgegeben“, so Bergholz.

Hund mit Kette gefesselt und ins Wasser geworfen

Der Täter hatte den Hund mit einer Kette gefesselt, diese mit einem Schloss am Lederhalsband fixiert und ein Gewicht dran befestigt. Wie lange der Hund im Wasser lag, ist nicht bekannt. Im Schilf entdeckte ein Zeuge den toten Hund. Möglich ist, dass der betagte Mischlingsrüde von einem Boot aus ins Wasser geworfen wurde.

Der Fall hatte im ganzen Land Brandenburg für große Empörung gesorgt.

Von Marion von Imhoff/RND/MAZ

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