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Welt Hier gilt an Ostern das Tanzverbot
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12:46 23.03.2018
In den meisten Bundesländern gilt in Deutschland am Karfreitag das Tanzverbot. Quelle: dpa
Hannover

Tanzen verboten! Das gilt auch in diesem Jahr wieder deutschlandweit an Karfreitag – mit nur wenigen Ausnahmen. In Berlin, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein dürfen öffentliche Veranstaltungen zeitlich begrenzt stattfinden.

An den übrigen Feiertagen Gründonnerstag, Karsamstag und Ostersonntag ist die Regelung nicht ganz so einfach – denn die Länder dürfen per Feiertagsgesetz selbst entscheiden, welche Veranstaltungen sie wann erlauben. Besonders strikt geht es rund um Ostern in Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern zu, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind weitaus liberaler. Eine Übersicht:

Baden-Württemberg

  • Karfreitag: ganztägig
  • Karsamstag: 0 bis 20 Uhr

Bayern

  • Gründonnerstag: 2 bis 24 Uhr
  • Karfreitag: ganztägig
  • Karsamstag: ganztägig

Berlin

  • Karfreitag: 4 bis 21 Uhr

Brandenburg

  • Karfreitag: ganztägig
  • Karsamstag: 0 bis 4 Uhr

Bremen

  • Karfreitag: 6 bis 21 Uhr

Hamburg

  • Karfreitag: 2 bis 24 Uhr
  • Karsamstag: 0 bis 2 Uhr

Hessen

  • Gründonnerstag: 0 bis 24 Uhr
  • Karfreitag: ganztägig
  • Karsamstag: ganztägig
  • Ostersonntag: 4 bis 12 Uhr
  • Ostermontag: 4 bis 12 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern

  • Karfreitag: ganztägig
  • Karsamstag: 0 bis 18 Uhr

Niedersachsen

  • Gründonnerstag: 5 bis 24 Uhr
  • Karfreitag: ganztägig
  • Ostersamstag: ganztägig

Nordrhein-Westfalen

  • Gründonnerstag: 18 bis 24 Uhr
  • Karfreitag: ganztägig
  • Karsamstag: 0 bis 6 Uhr

Rheinland-Pfalz

  • Gründonnerstag: 4 bis 24 Uhr
  • Karfreitag: ganztägig
  • Karsamstag: ganztägig
  • Ostersonntag: 0 bis 16 Uhr

Saarland

  • Gründonnerstag: 4 bis 24 Uhr
  • Karfreitag: ganztägig
  • Karsamstag: ganztägig

Sachsen

  • Karfreitag: ganztägig

Sachsen-Anhalt

  • Karfreitag: ganztägig

Schleswig-Holstein

  • Karfreitag: 2 bis 24 Uhr
  • Karsamstag: 0 bis 2 Uhr

Thüringen

  • Karfreitag: ganztägig

In Deutschland gelten unter anderem Karfreitag, Heiligabend und Totensonntag sowie der Volkstrauertag als sogenannte stille Tage. An diesen sind in der Regel nicht nur Tanzveranstaltungen, sondern auch andere öffentliche Events untersagt. Darunter fallen beispielsweise Märkte, Pferderennen, Sportveranstaltungen und Volksfeste. Dabei bestimmt jedes Bundesland selbst, ob und welche Veranstaltungen zu welchen Tageszeiten stattfinden dürfen. Auch Gottesdienste dürfen nicht durch Lärm gestört werden.

Wer sich nicht an die Vorschriften hält, muss beispielsweise in Baden-Württemberg mit einer Geldstrafe von bis zu 1500 Euro rechnen. In Nordrhein-Westfalen droht demjenigen ein Bußgeld, der „am Gründonnerstag ab 18 Uhr öffentlichen Tanz veranstaltet“, wie es im Feiertagsgesetz des Landes heißt.

Von RND/are

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