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Welt Das schlimmste Stau-Wochenende des Jahres steht bevor
Mehr Welt Das schlimmste Stau-Wochenende des Jahres steht bevor
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22:44 27.07.2018
Nichts geht mehr: Autofahrer müssen am Wochenende mit vielen Staus rechnen. Quelle: dpa
München

Es staut sich auf Deutschlands Straßen: An diesem Freitag halten auch die letzten Schüler in Deutschland ihr Zeugnis in der Hand und blicken sechs weitgehend sorgenfreien Wochen entgegen: Bayern startet in die Sommerferien, traditionell als Schlusslicht unter den Bundesländern. Eine Woche lang haben nun alle Schüler in Deutschland gleichzeitig Ferien. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts für das Schuljahr 2017/2018 sind das etwa 8,34 Millionen Schüler an Grund-, Haupt-, Real- und Abendschulen sowie an Gymnasien.

Bayern starten in die Ferien, Hessen mach sich auf den Heimweg

Auf den Straßen steht nun „das schlimmste Stauwochenende der Saison“ an, wie der ADAC schon vor Tagen gewarnt hat. Denn während viele Menschen aus Bayern in den Urlaub aufbrechen, machen sich Familien aus Hessen, dem Saarland oder Rheinland-Pfalz schon wieder auf den Heimweg. Dort hatten die Sommerferien als erstes begonnen.

Besonders viel Verkehr wird für den Großraum Hamburg und München erwartet, auch zahlreiche Autobahnen stehen auf der Liste der schlimmsten Stau-Strecken. Der ADAC empfiehlt deshalb, erst am kommenden Dienstag oder Mittwoch loszufahren. Wer dennoch fährt, sollte schon vor dem Start auf den Verkehrsfunk achten und unterwegs zusätzlich Echtzeit-Kartendienste nutzen. Als Hauptreisezeiten nennt der ACE am Freitag 13 bis 20 Uhr, am Sonnabend 8 bis 18 Uhr und am Sonntag 14 bis 20 Uhr. Lange Autofahrten zehren an den Nerven. Besonders Kinder halten die lange Zeiten im Auto schwer aus.

Wartezeiten bei der Einreise nach Österreich

Um den Reiseverkehr zu entlasten, gilt an allen Sonnabenden im Juli und August auf den wichtigsten deutschen Autobahnen ein erweitertes Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen von 7 bis 20 Uhr. Generell tabu sind die Straßen für schwere Brummis an allen Sonntagen und bestimmten Feiertagen von 0 bis 22 Uhr.

Staus und Wartezeiten bei der Einreise von Österreich nach Deutschland können nicht ausgeschlossen werden. Am stärksten gefährdet sind die drei Autobahnübergänge Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim). Seit Mittwoch, 18. Juli, kontrolliert die bayerische Grenzpolizei zudem Übergänge auf Bundes- oder Landstraßen. An den Grenzen von Österreich zu Ungarn, Slowenien und der Slowakei (bei der Einreise nach Österreich) sowie an den Übergängen zwischen Kroatien und Slowenien sind ebenfalls Verzögerungen möglich.

Hochbetrieb an deutschen Flughäfen

Reisehochbetrieb herrscht auch an Deutschlands Flughäfen. Der Münchner Airport zum Beispiel rechnet in den Sommerferien nach eigenen Angaben mit mehr als 6,5 Millionen Passagieren, die Fluggesellschaften haben mehr als 52 000 Flüge angemeldet. Der Flughafen Köln/Bonn hat sich auf 2,1 Millionen Passagiere eingestellt, etwa 130 000 mehr als im Vorjahr. In Nordrhein-Westfalen hatten die Schüler am 16. Juli ihren letzten Schultag.

Von dpa/hma/RND

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