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Hampel will nicht zahlen

AfD Hampel will nicht zahlen

Abgeordnete des Bundestags und der Landtage zahlen Abgaben an ihre Parteien, das ist bei der AfD nicht anders. Nur Armin-Paul Hampel, der entmachtete frühere Landesvorsitzende der AfD, weigert sich. Was steck dahinter?

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Geld aufs Sperrkonto: Armin-Paul Hampel.

Quelle: dpa

Hannover. Der AfD-Landesverband Niedersachsen wartet auf Geld seines früheren Vorsitzenden Armin-Paul Hampel. Der Bundestagsabgeordnete weigert sich, die von der Partei festgelegte Abgabe für Mandatsträger zu zahlen. Hampel sagt, er warte auf eine bundesweite Regelung.

Wie andere Parteien will auch die AfD etwas von den Diäten ihrer Mandatsträger abhaben. Der Landesverband beschloss eine Abgabe von 10 Prozent der Diäten. Mitglieder des Bundestags erhalten zurzeit rund 9500 Euro monatlich. Sechs der sieben niedersächsischen AfD-Bundestagsabgeordneten zahlen brav, ebenso alle Landtagsabgeordneten in Hannover. Nur Hampel weigert sich. Das bestätigte der Landesverband dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Hampel sagt dazu: „Ich zahle den Betrag auf ein Sperrkonto. Ich möchte erst eine bundesweit einheitliche Regelung haben. Jeder Abgeordnete sollte gleich viel an die Partei zahlen müssen, egal woher er kommt.“ Hampel war im April nach einem innerparteilichen Machtkampf abgewählt worden, seine Nachfrage trat Dana Guth an, die auch Vorsitzende der Landtagsfraktion ist.

Auf dem damaligen Parteitag sorgte der Bericht eines Sonderprüfers für Aufregung, der zahlreiche Unregelmäßigkeiten bei den Abrechnungen fand. Hampel hat für den 25. Juni zu einer Pressekonferenz geladen. Möglich wäre, dass er dort einen Gegenangriff starten und den Parteitag anfechten will.

Von Jan Sternberg

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