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Welt Union und SPD im Rekordtief – Grüne zweitstärkste Kraft
Mehr Welt Union und SPD im Rekordtief – Grüne zweitstärkste Kraft
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17:30 11.10.2018
Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und SPD-Chefin Andrea Nahles sinken in der Wählergunst. Quelle: AP
Berlin

Die große Koalition rutscht in der Wählergunst immer weiter ab - nach Zahlen des ARD-„Deutschlandtrends“ sogar auf ein Rekordtief. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, kämen Union und Sozialdemokraten demnach zusammen nur noch auf 41 Prozent der Stimmen. Die Union wäre trotzdem weiterhin stärkste Kraft, die Grünen hätten die AfD auf Rang zwei knapp überholt.

Nach der aktuellen Sonntagsfrage fährt die Union mit 26 Prozent das schlechteste Ergebnis seit Einführung des Deutschlandtrends 1997 ein. Das gleiche gilt für ihren Koalitionspartner, die SPD, mit 15 Prozent. Die Grünen kämen auf 17 Prozent, die AfD auf 16. Für Linke und FDP schlügen jeweils 10 Prozent zu Buche.

Einem Bericht der „Zeit“ zufolge kommt das Meinungsforschungsinstitut GMS zu einem ähnlichen Ergebnis: Während die Union demnach bei 27 Prozent liege, rutsche die SPD (15 Prozent) auf den vierten Platz ab, noch hinter die AfD mit 18 Prozent und die Grünen mit 16 Prozent.

Hauptschuld bei Merkel und Seehofer

Etwa drei von vier Befragten im äußerten sich wenig beziehungsweise gar nicht zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung im ARD-“Deutschlandtrend“. Vor allem die SPD konnte im Vergleich zum Sommer weniger begeistern. Die Hauptschuld für den Zustand der Bundesregierung geben die Befragten allerdings Kanzlerin Angela Merkel (CDU, 56 Prozent) und Innenminister Horst Seehofer (CSU, 31 Prozent). Seehofer ist zugleich einer der unbeliebtesten Politiker. Nur AfD-Chef Alexander Gauland schneidet noch schlechter ab. Am beliebtesten ist Außenminister Heiko Maas (SPD).

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Grundsätzlich gilt bei Umfragen eine Toleranz von drei Prozent. Das bedeutet, dass der tatsächliche Wert von einem bis zu drei Prozentpunkten über oder unter den Ergebnissen liegen kann. Zudem sollte beachtet werden, dass die Umfragen auf Stichprobenbefragungen basieren – außerdem handelt es sich bei Umfragewerten immer um Momentaufnahmen.

Von RND/dpa/lf

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