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Welt Linke Szene in Göttingen: Polizei durchsucht Wohnungen
Mehr Welt Linke Szene in Göttingen: Polizei durchsucht Wohnungen
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09:30 28.06.2018
Solidaritätskundgebung für die Verdächtigen. Quelle: Swen Pförtner/GT
Göttingen

Die Polizei hat am Donnerstagmorgen zwei Wohungen in Göttingen durchsucht. Nach Angaben eines Anwalts eines der betroffenen Bewohner sind offenbar die Ausschreitungen beim G20-Gipfel vor einem Jahr in Hamburg der Hintegrund. Das berichtet das Göttinger Tageblatt. Sein Mandant habe sich während des Gipfels damals nachweislich in Japan aufgehalten.

Nach Angaben eine Polizeisprecherin gegenüber dpa stehen die Dursuchungen hingegen im Zusammenhang mit einem Überfall auf einen AfD-Funktionär. Vermummte sollen im März den 25-jährigen Mitarbeiter der niedersächsischen AfD-Landtagsfraktion und dessen Begleiter in Göttingen nachts auf der Straße angegriffen und verletzt haben. Die Angreifer hätten dabei „Scheiß Nazi“ gerufen, berichtete die Polizei damals.

Der Landeschef der AfD-Jugendorganisation, Lars Steinke, war in Göttingen zuvor bereits mehrfach das Ziel von Attacken. Unter anderem hatte es Brandanschläge auf sein Fahrzeug gegeben.

Die Polizei vermutete die Täter im linksautonomen Spektrum.

Erst am Vortag waren ein Jahr nach den schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg fünf Verdächtige im Raum Frankfurt festgenommen worden.

Von Ulrich Schubert/GT/dpa

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