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Welt Gemeinderat pflastert sich „zufällig“ ein Denkmal
Mehr Welt Gemeinderat pflastert sich „zufällig“ ein Denkmal
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13:42 09.11.2018
Auf dem Stadtplatz in Steyr hat sich ein Gemeinderat ganz „zufällig“ ein Denkmal gepflastert. Quelle: picture alliance / imageBROKER
Steyr

In der idyllischen Kleinstadt Steyr in Oberösterreich hat sich ein wahrlich unglaublicher Zufall ereignet: Ein Magistratsbeamter und SPÖ-Gemeinderat hat sich selbst „ohne es zu merken“ ein Denkmal gesetzt. Der Beamte war für die Renovierung des Pflastersteins in der Steyrer Altstadt verantwortlich.

Im Zuge dessen beauftragte Franz-Michael Hingerl Arbeiter damit, vor dem Rathaus mit eigens dafür angepassten Granitsteinen seinen Namen in den Boden zu legen. Der Vorgang sorgte für Fassungslosigkeit und Häme.

„Das ist ja eine Aktion wie von einem Zwölfjährigen, richtig deppert ist das“, lässt der Bürgermeister der Stadt, Gerhard Hackl (SPÖ), in diversen Medien verlautbaren. Hackl hat die Entfernung der Pflastersteine bereits in Auftrag gegeben. Auf Kosten des Gemeinderates, doch der will von einem Vorsatz nichts wissen. Zu behaupten, er habe sich auf dem Stadtplatz verewigen wollen, sei eine „unglaubliche Unterstellung“, lässt der Beamte dem „Standard“ wissen.

Alles Zufall

Viel mehr soll die Aktion eine Huldigung der lokalen Wirtschaft darstellen. „Die vielleicht nicht ganz ausgegorene Idee war, im Zuge der Versetzung von 240.000 Pflastersteinen den Geschäften am Stadtplatz einen Stein mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben zu widmen“, führt Hingerl weiter aus. Alles weitere hätte sich zufällig ergeben.

„E“ steht für „E-Banking Oberbank“

Hingerl erklärt die ominöse Buchstabenfolge so: „Das H steht für die Bäckerei Hohlrieder, das I für das italienische Restaurant Imperial, das N für das Schuhgeschäft Nanu, das G für den Juwelier Gröger, das E für E-Banking Oberbank, das R für Rathaus, das L für das Obstgeschäft Leopold.“ Die äußerst unglückliche Anordnung der Buchstaben habe der Magistratsbeamte nicht bemerkt.

Von RND/Alex Krenn

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