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Welt Frau wird im Laderaum eingesperrt und bittet Jodel um Hilfe
Mehr Welt Frau wird im Laderaum eingesperrt und bittet Jodel um Hilfe
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14:37 22.02.2018
Eine österreichische Studentin hat eine wahre Irrfahrt hinter sich. Quelle: dpa
Wolfsberg

Auf eine abenteuerliche Reise hat sich am Dienstag eine junge Studentin aus Österreich begeben. Vor einer Fahrt mit einem Fernbus stieg die 21-Jährige in Klagenfurt guter Dinge in den Laderaum des Fahrzeugs, um ihren Koffer sicher zu verstauen. Leider hatte zu diesem Zeitpunkt niemand Kenntnis von ihr genommen und so schloss der Busfahrer die Türen zum Gepäckraum nichts ahnend von seinem Sitz aus. Wie die Polizei Kärnten berichtet, setzte sich der Bus daraufhin mit der blinden Passagierin im Frachtraum in Bewegung.

Die Studentin – eingesperrt in einem 8,3 Kubikmeter großen Laderaum – versuchte zunächst, sich durch Klopfen gegen die Wände bemerkbar zu machen. Doch die Reisenden – womöglich schlafend oder Kopfhörermusik lauschend – hörten die hämmernden Zeichen nicht.

In ihrer Not wusste sich die Eingesperrte zu helfen und zückte das Smartphone. Und so tat sie, was verzweifelte Studenten tun, und teilte ihr Leid über einen Post in der App „Jodel“.

Die verlässliche Community stand der Frau mit Rat und Tat zur Seite. Nachdem sie zum Beweis ein Foto ihres Gefängnisses geteilt hatte, bekundeten die Nutzer ihr Mitgefühl, gaben der Studentin aber auch den entscheidenden Tipp: „Ruf die Polizei!“

Die Hilfe ebendieser war am Ende dann aber doch nicht nötig. Bei einem geplanten Zwischenstopp am Bahnhof Wolfsberg, konnte sich die Studentin nach der 60 Kilometer langen Irrfahrt selbst befreien, als der Fahrer die Ladeklappe öffnete. Was weder die junge Frau, noch die Jodel-Nutzer wussten: Zwischen dem Gepäckraum und dem Passagierbereich befindet sich eine Durchreiche, die sich von beiden Seiten problemlos öffnen lässt.

Von RND/mkr

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