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Forscher entwickeln stählerne Spinnenseide

Neues Biomaterial Forscher entwickeln stählerne Spinnenseide

Forscher der Universität Trieste haben Spinnen mit den stärksten Materialien der Welt gefüttert, die daraus besonders reißfeste Seide gesponnen haben. Diese soll für medizinische Zwecke oder das Sammeln von Wasser eingesetzt werden.

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Forscher der Uni Trieste haben besonder starke Spinnenseide entwickelt.

Quelle: ZoominTV

Trieste. Hitzestabil bis 200 Grad, bakterienabwehrend und fungizid: Spinnenseide ist ein Alleskönner und wird deshalb als das Biomaterial der Zukunft gesehen, in der Medizin sowie in der Industrie.

Um die Reißfestigkeit und Widerstandsfähigkeit zu verbessern, haben Forscher an der italienischen Uni Trieste die Spinnen mit Graphen und Kohlenstoffnanoröhren gefüttert. Graphen ist einer der härtesten Stoffe der Welt und Kohlenstoffnanoröhrchen sind mikroskopisch kleine röhrenförmige Gebilde, die als nahezu unkaputtbar gelten.

 

Die Seide, die die Spinnen durch Zugabe der beiden Materialien produzieren, ist sogar stärker als Stahl. Eine Stärke von bis zu fünf Gigapascal hat bionische Seide. Die Stärke von Stahl liegt bei einem Gigapascal.

Durch die elektrische Leitfähigkeit und Festigkeit, die die modifizierte Seide hat, können daraus neue, verbesserte Produkte entstehen. Die Einsatzmöglichkeiten sollen von Medizin bis zur Industrie und Umwelt reichen.

Von RND/ma

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