Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt Flüchtlinge kosten den Bund fast 21 Milliarden Euro
Mehr Welt Flüchtlinge kosten den Bund fast 21 Milliarden Euro
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:44 16.05.2018
Der Bund musste im Jahr 2017 fast 20,8 Milliarden Euro aufwenden, um die Flüchtlingskrise zu stemmen. Quelle: dpa
Berlin

Der Bund hat nach einem Medienbericht im vergangenen Jahr rund 20,8 Milliarden Euro ausgegeben, um Fluchtursachen zu bekämpfen und eingetroffene Flüchtlinge zu versorgen und integrieren. Das zeige die jährliche Auflistung des Bundesfinanzministeriums über die Asyl- und Integrationskosten, die das Kabinett voraussichtlich am 30. Mai verabschieden werde, berichtet das „Handelsblatt“ (Online) unter Berufung auf den ihm vorliegenden Entwurf.

Der mit 14,2 Milliarden Euro größte Block sind demnach Maßnahmen zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Das Geld wird etwa vom Entwicklungs- und dem Außenministerium ausgegeben. Der zweite große Ausgabenposten ist mit 6,6 Milliarden Euro die Hilfe des Bundes für die Länder und Kommunen bei den Flüchtlings- und Integrationskosten, darunter Unterkunftskosten, Ausbau der Kinderbetreuung und sozialer Wohnungsbau.

Diese Summe an Unterstützungsleistungen für die Länder könnte sich dem Bericht zufolge noch erhöhen, weil sie bisher erst eine pauschale Abschlagzahlung des Bundes pro Asylbewerber enthält, die Detailabrechnung aber noch aussteht. Bei der letzten Detailabrechnung habe der Bund nachzahlen müssen. Forderungen der Länderfinanzminister nach umfangreicherer Hilfe lehne Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in seinem Bericht aber ab, schreibt das Blatt.

Von dpa/RND

In der ersten Generaldebatte nach der Wahl zeigt sich die Kanzlerin betont kämpferisch. Während die neue Oppositionsführerin Alice Weidel von der AfD mit Ressentiments provoziert, suchen andere noch ihre Rolle. Sicher ist: Der Bundestag wird munterer.

16.05.2018

Donald Tusk hat seinem Ärger über die Politik der US-Regierung Luft gemacht. US-Präsident Donald Trump agiere mit „launenhaftem Selbstbewusstsein“, kritisierte Donald Tusk auf einem EU-Treffen in Sofia.

16.05.2018

Verwirrendes Vexierspiel: Roman Polanski verfilmt den Roman „Nach einer wahren Geschichte“ (Kinostart am 17. Mai). Eine Schriftstellerin wird von einer leidenschaftlichen Verehrerin weit über Gebühr beansprucht. Fast wär’s ein Thriller geworden.

16.05.2018