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Welt Fahndung nach Gruppenvergewaltigung in Essen
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11:21 19.02.2018
Mit diesem Foto fahndet die Polizei nach einem 18-Jährigen. Quelle: dpa/RND-Montage
Essen

Die brutalen Taten schockieren die Bundesrepublik: Sie lockten Mädchen an entlegene Orte zu zunächst vermeintlich harmlose Treffen. Doch dann sollen die jungen Männer die Schülerinnen brutal vergewaltigt haben. Drei Verdächtige im Alter von 19 bis 23 Jahren sitzen laut Polizei bereits in Untersuchungshaft. Doch von einem 18-Jährigen fehlt bisher jede Spur, eine groß angelegte Fahndung läuft auf Hochtouren.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll er der Lockvogel der Gruppe gewesen sein. Die mutmaßlichen Täter sollen der Polizei zufolge über soziale Netzwerke oder Bekannte Kontakt zu den Mädchen aufgenommen haben. „Die Täter wollten schon im Vorfeld das Vertrauen der Mädchen gewinnen und sie emotional an sich binden“, sagte Ulrich Schmitz vom Kriminalkommissariat in Essen.

Die Vorgehensweise sei stets ähnlich gewesen: Zunächst habe sich ein junger Mann der Gruppe mit dem jeweiligen Mädchen getroffen. Dann seien drei weitere Männer dazugekommen, um mit einem Auto gemeinsam durch die Stadt gefahren.

Gab es weitere Vergewaltigungen?

„Dabei wurde den Mädchen unter einem Vorwand das Handy abgenommen, um sie hilflos zu machen“, sagte Schmitz. Schließlich sei ein entlegener Ort angesteuert worden, wo das Mädchen zu sexuellen Handlungen gezwungen wurde. Die Tatorte waren demnach Essen und Gelsenkirchen.

Nach den bisherigen Ermittlungen hat es jeweils im Dezember 2017 und im Januar 2018 eine Vergewaltigung sowie im Januar eine versuchte Vergewaltigung gegeben. Den Fahndern ist wegen der Chat-Verläufe außerdem ein vierter Fall im November 2017 bekannt, bei dem sie das Opfer aber noch nicht namentlich kennen. Außerdem gehen die Ermittler von zwei weiteren Fällen im Januar 2018 aus. Die mutmaßlichen Täter kommen aus Gelsenkirchen.

Die Ermittler werfen den jungen Männern nun Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vor. Gegen einen 16-Jährigen, dessen Name und Aufenthaltsort der Polizei bekannt sind, werde ebenfalls ermittelt, aus Altersgründen liege aber kein Haftbefehl vor.

Von RND/iro/dpa

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