Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt Facebook wegen Datenskandal weiter unter Druck
Mehr Welt Facebook wegen Datenskandal weiter unter Druck
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:29 20.03.2018
Gründer und Chef Mark Zuckerberg und seine rechte Hand Sheryl Sandberg würden sich erst zu dem Fall äußern, wenn interne Untersuchungen abgeschlossen seien, berichtete der Finanzdienst Bloomberg. Quelle: AP
London/Menlo Park

Facebook schlittert in eine schwere Krise nach dem Skandal um den massiven Missbrauch von Nutzer-Informationen durch die Datenanalyse-Firma des Wahlkampfteams von Donald Trump. Rufe nach mehr staatlicher Aufsicht über Online-Plattformen werden lauter. Die Aktie fiel um rund sieben Prozent, und das löschte über 35 Milliarden Dollar Börsenwert aus. Gründer und Chef Mark Zuck

erberg und seine rechte Hand Sheryl Sandberg würden sich erst zu dem Fall äußern, wenn interne Untersuchungen abgeschlossen seien, berichtete der Finanzdienst Bloomberg.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica illegal an einige Informationen von bis zu 50 Millionen Facebook-Nutzern gekommen war. Um sie zu sammeln, hatte ein Professor eine Umfrage zu Persönlichkeits-Merkmalen aufgesetzt, die bei Facebook als wissenschaftliche Forschung angemeldet wurde.

Sicherheitschef Stamos könnte das Unternehmen verlassen

Die „New York Times“ berichtete, dass der in Fachkreisen angesehene Sicherheitschef Alex Stamos Facebook verlassen wolle. Er habe sich dafür eingesetzt, offener über die russische Einmischung in den US-Präsidentenwahlkampf 2016 zu informieren, sei aber von anderen Managern abgebügelt worden, schrieb die Zeitung.

Stamos habe bereits im Sommer 2016 erste Untersuchungen eingeleitet und zum November klare Hinweise auf die Einmischung aus Russland gehabt. Die Firmenführung habe jedoch damit gezögert, die Informationen öffentlich zu machen. Erst nach Untersuchungen im US-Kongress räumte das Online-Netzwerk schrittweise ein, dass 150 Millionen Nutzer von Facebook und Instagram mit politischer Propaganda aus Russland in Berührung gekommen sein dürften.

Britische Datenschützer haben einen Durchsuchungsbefehl in der Tasche

Die britische Datenschutzbehörde beantragte einen Durchsuchungsbefehl für die Londoner Zentrale von Cambridge Analytica. Die Firma habe innerhalb einer gesetzten Frist nicht auf eine Anfrage reagiert, so dass die Behörde nun gerichtlich versuche, auf den Systemen der Beratungsfirma Beweise zu sichern, wie das Information Commissioner’s Office (ICO) britischen Medien zufolge mitteilte.

Facebook habe eine eigene Untersuchung bei der britischen Firma, zu der Berichten zufolge Facebook-Analysten nach London gereist waren, auf Wunsch der Behörde abgebrochen. „Solch eine Suche hätte das Potenzial, eine behördliche Untersuchung zu gefährden“, sagte eine Sprecherin der Datenschutzbeauftragten Elizabeth Denham dem „Guardian“.

Von dpa/RND

Bei einem Brand in einer Wohnung in Hankensbüttel (Kreis Gifhorn) hat die Polizei am Dienstagmorgen eine Leiche gefunden. Identität und Brandursache stehen noch nicht fest.

20.03.2018

Melange und Wiener Schnitze: Es gibt viele Gründe, warum es sich lohnt, in Wien zu leben. Die österreichische Hauptstadt ist in Folge zur Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität gewählt worden. München liegt mit Platz zwei sogar vor Auckland.

20.03.2018

Nun ist es entschieden: Das Segelschulschiff „Gorch Fock“ wird repariert. Die Kosten für die Runderneuerung belaufen sich auf bis zu 135 Millionen Euro. Im nächsten Jahr soll die Dreimast-Bark wieder einsatzbereit sein.

23.03.2018