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Welt „Es wäre leichter für Meghan, wenn ich tot wäre“
Mehr Welt „Es wäre leichter für Meghan, wenn ich tot wäre“
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21:16 29.07.2018
Sorgt mit einem Zeitungs-Interview erneut für Aufruhr: Herzogin Meghans Vater, Thomas Markle. Quelle: Screenshot RND/itv/youtube
Rosarito

Voller Pathos sagt der 74-jährige Thomas Markle, der nach einer Privatinsolvenz im mexikanischen Örtchen Rosarito nahe der Grenze zu den USA lebt: „Es hat mich tief verletzt, dass sie einfach jeglichen Kontakt zu mir unterbunden hat. Ich hatte mal eine Telefonnummer und eine weitere für SMS von ihren Palastmitarbeitern. Aber nachdem ich ein paar kritische Worte darüber verloren hatte, wie sehr die königliche Familie Meghan verändert habe, hat man mir die Leitung gekappt.“

Weiter beklagt sich Markle in dem Interview, für das die Kollegen der „Mail on Sunday“ nach eigenen Angaben neun Stunden mit ihm zusammen saßen, dass er wohl niemals sein Enkelkind sehen werde. „Es ist so traurig: Irgendwann im nächsten Jahr werden Meghan und Harry ein Baby kriegen und mich zum Großvater machen – und wenn wir nicht miteinander reden, werde ich mein Enkelkind niemals zu Gesicht kriegen. Wie tragisch ist das, einem Großvater sein Enkelkind zu entziehen, nur weil ich ein paar kritische Sachen über die Royal Family gesagt habe?“

Ähnlich selbstgewiss geht es weiter: „Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen. Meghans Überlegenheits-Gebaren macht mich wütend. Ohne mich wäre sie nichts. Ich habe sie zur Herzogin gemacht. Alles, was Meghan ist, ist sie durch mich.“ Markle spielt damit wohl darauf an, dass er nach einem Lottogewinn seine Tochter auf exklusive Privatschulen geschickt habe.

„Es ist reines Glück, dass ich noch am Leben bin“

Dann sagt Markle, der nach eigener Aussage an Herzproblemen leidet und 20 Kilo Gewicht nach einem Herzanfall verloren haben will, folgende Sätze: „Es ist reines Glück, dass ich noch am Leben bin. Die Männer in unserer Familie sind selten älter als 80 Jahre geworden. Es würde mich also ziemlich wundern, wenn ich noch mal zehn Jahre hätte. Ich könnte morgen tot sein. Das wäre gar nicht so schlimm. Ich habe einer eher buddhistische Einstellung zum Tod. Vielleicht wäre es einfacher für Meghan, wenn ich tot wäre. Alle wären voller Mitgefühl für sie. Aber ich hoffe, dass wir uns wieder vertragen werden. Ich hasse den Gedanken zu sterben, ohne noch mal mit Meghan gesprochen zu haben.“

Zwischen Tochter und Vater herrscht Eiszeit, seit Thomas Markle im Vorfeld der Hochzeit gestellte Fotos von sich in Umlauf gebracht hatte, und behauptete, Paparazzi hätten ihn verfolgt. Endgültige Funkstille herrschte dann nach einem TV-Interview, in dem sich Markle darüber ausließ – und die Gründe, weshalb er nicht bei der Hochzeit gewesen sei.

Ob das Interview mit der „Mail on Sunday“ allerdings die sowieso schon arg strapazierte Beziehung zu seiner Tochter verbessert, darf bezweifelt werden.

Bringt Meghan ihren Vater zur Vernunft?

Die „Gala“ berichtet derweil, dass es innerhalb der Royal Family Überlegungen gibt, wie Thomas Markle zu stoppen sei. So habe der Beraterstab der Queen die Zahlung eines „Schweigegeldes“ favorisiert, aber dann verworfen, da nicht sicherzustellen sei, dass Markle nicht auch dieses Thema ausschlachten würde. So habe man sich darauf verständigt, berichtet Gala mit Verweis auf Palast-Insider, Meghan persönlich solle bei ihrer bevorstehenden USA-Reise ihren Vater zur Räson bringen.

Von RND/dk

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