Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt Mutmaßlicher Dreifachmörder plünderte Konten der Opfer
Mehr Welt Mutmaßlicher Dreifachmörder plünderte Konten der Opfer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:13 21.03.2018
Nach dem Dreifachmord in Hille gibt es neue Details zum mutmaßlichen Mörder. Quelle: Friso Gentsch
Hille

  Der mutmaßliche Dreifachmörder von Hille hat Geld von den Konten seiner Opfer abgehoben. „Uns liegen Bilder einer Überwachungskamera vor“, sagte Staatsanwalt Christopher York am Mittwoch. Auch während der Flucht nach Reit im Winkl habe Jörg W. Bargeld abgehoben. Bei der Festnahme in Bayern habe der 51-jährige ehemalige Fremdenlegionär zwei EC-Karten bei sich gehabt, die dem 71-jährigen und dem 65-jährigen Opfer gehörten. Die Staatsanwaltschaft will nun erreichen, dass der Haftbefehl gegen den 51-Jährigen auf den Verdacht des Mordes in drei Fällen erweitert wird. Das „Westfalen-Blatt“ hatte zuvor über die geplünderten Konten berichtet.

 Auf zwei Höfen im ostwestfälischen Hille an der Grenze zu Niedersachsen waren die Leichen dreier Männer mit deutlichen Spuren von Gewalt entdeckt worden. Bislang hat sich der Beschuldigte nur zum Tod eines 30-Jährigen aus dem niedersächsischen Stadthagen geäußert. Er hatte eingeräumt, den Mann mit einem Hammer erschlagen zu haben. Zu den Funden der beiden weiterer Leichen hat sich der bislang nicht vorbestrafte Jörg W. bisher nicht geäußert. Bei ihnen handelt es sich laut Obduktion um den 71 Jahre alten Nachbarn und einen 65 Jahre alten Hilfsarbeiter. Als Motiv vermuten die Ermittler Habgier. Der 51-Jährige sitzt in Bielefeld in Untersuchungshaft.

 

Von dpa

Im Datenskandal um die britische Analysefirma Cambridge Analytica haben erste Facebook-Aktionäre Klage eingereicht. Das soziale Netzwerk habe seine Anleger zu spät über den Zugriff auf Millionen Daten informiert, so der Vorwurf. Das könnte den Aktienkurs weiter belasten.

21.03.2018

Die EU-Kommission will Internetriesen wie Google und Facebook künftig höher besteuern. Weil die Konzerne in den meisten EU-Ländern keinen festen Sitz haben, mussten sie bisher nur niedrige Abgaben zahlen. Das soll sich jetzt ändern.

21.03.2018

Der Missbrauchsskandal bei den Regensburger Domspatzen weitet sich aus: In dem weltberühmten Knabenchor soll es auch unter Schülern zu sexuellen Übergriffen gekommen sein – mit System, wie ein ehemaliger Schüler berichtet.

21.03.2018