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Amöneburg bleibt die CDU-Hochburg

Bestes Kreis-Ergebnis Amöneburg bleibt die CDU-Hochburg

Der Ostkreis bleibt seiner Geschwindigkeit treu: War vor vier Jahren noch Wohratal die Gemeinde, die im Landkreis das erste Endergebnis übermittelte, hatten diesmal die Wahlhelfer in Rauschenberg die Stimmen am schnellsten ausgezählt.

Amöneburg. Dabei hatten sie mehr zu tun als vor vier Jahren, denn die Wahlbeteiligung stieg in Rauschenberg auf 77,0 Prozent - 2013 lag diese noch bei 71,1 Prozent.

Dort bleibt die CDU mit 30,43 Prozent zwar noch stärkste Kraft, verlor aber 8 Prozent. Die SPD musste moderatere Verluste hinnehmen, kam auf 32,6 Prozent der Stimmen - macht ein Minus von 4,3 Prozent. Drittstärkste Kraft in Rauschenberg - wie in allen Ostkreis-Kommunen - ist die AfD: Sie legte gut 7 Prozent auf 11,89 Prozent zu. Zu den Gewinner zählt auch die FDP (8,82 Prozent, +4,5), die damit vor den Grünen rangiert (8,49 Prozent, -1,5). Die Linken verbesserten sich um knapp 2 Zähler auf 7,59 Prozent.

Hochburg der CDU im Landkreis bleibt mit 46,77 Prozent weiterhin Amöneburg - was aber dennoch einem Verlust von 9 Prozent entspricht. In seinem Heimatwahlkreis erreichte auch Dr. Stefan Heck mit 55,53 Prozent sein bestes Ergebnis. Die SPD kam auf 17,67 Prozent (-3,5), die AfD auf 12,31 Prozent (+7,2) und die FDP auf 8,84 Prozent (+4,7).

Den Titel als SPD-Hochburg mit mehr als 40 Prozent hat Wohratal abgegeben: In der kleinsten Gemeinde des Landkreises stehen die Sozialdemokraten in der Wählergunst zwar mit 35,06 Prozent weiter ganz vorne, verloren aber 6,9 Punkte. Gewinner auch dort die AfD, die auf 13,13 Prozent (+9,4) kam.

von Andreas Schmidt

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