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16:01 29.05.2018
Blick auf das ausgetrocknete Flussbett am Ufer der Elbe vor der Kulisse der Altstadt von Dresden. Quelle: ZB
Berlin

Die erste Tropennacht des Jahres gab es in diesem Jahr schon im Mai. In der Nacht zum Dienstag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) an fünf Stationen Temperaturen über 20 Grad gemessen. Spitzenreiter war Frankfurt am Main mit 20,5 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagte. Fast genauso warm war es in Berlin, wo es nachts 20,4 Grad warm war. Auch Celle, Lenzen an der Elbe und Lüchow im Wendland lagen über der 20-Grad-Marke.

Normal sind diese Extreme um die Jahreszeit nicht. „So ein kurzes Frühjahr hatten wir wahrscheinlich noch nie“, sagte DWD-Klimaanalyst Florian Imbery erst kürzlich der „Frankfurter Rundschau“. Der ausgefallene Frühling 2018 könne durchaus ein erster Hinweis auf den Klimawandel sein. Für die Zukunft heißt das: Heftigere Stürme, extremere Regenfälle und rekordverdächtige Hitzewellen. Das kündigte der DWD-Klimaforscher Thomas Deutschländer erst unlängst auf der jährlichen Klimapressekonferenz des Wetterdienstes im März in Berlin für Deutschland an.

Gerade einmal zwei Monate später scheint sich diese Prognose zu erfüllen: Schwül-heiße Luft hat sich aus dem Mittelmeerraum nach Deutschland geschoben. Die Waldbrandgefahr steigt, im Norden von Sachsen gilt bereits Warnstufe 5. Und während sich in vielen Teilen des Landes die Hitze in heftigen Gewittern entlädt, erreichen die Temperaturen andernorts täglich neue Rekorde. So zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Bauern bereits erste Trockenschäden beklagen und geringere Erträge voraussagen.

Von dpa/RND

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