Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt Deshalb will die Post das Porto kräftig erhöhen
Mehr Welt Deshalb will die Post das Porto kräftig erhöhen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:34 06.11.2018
Insgesamt haben die Briefträger der Deutschen Post immer weniger zu tun. Quelle: Arne Dedert/dpa
Bonn

Verbraucher müssen sich im nächsten Jahr auf ein wesentlich höheres Briefporto einstellen. Post-Chef Frank Appel sagte mit Blick auf das seit Jahren schrumpfende Briefgeschäft: „Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass wir hier eine deutliche Preissteigerung sehen werden.“ Er begründete das mit höheren Personalkosten und sinkender Nachfrage. In den ersten neun Monaten 2018 fiel das Briefvolumen der Deutschen Post im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in der Bundesrepublik um 4,4 Prozent auf rund 13,06 Milliarden Stück.

Bis Ende November soll die Post noch Daten an die Bundesnetzagentur schicken, damit die Behörde einen Preisrahmen für das Briefporto festlegt. Die neuen Preise könnten dann ab dem Frühjahr gelten.

So hoch ist das Porto aktuell

Derzeit kostet ein Standardbrief in Deutschland 70 Cent. Die letzte Preiserhöhung war 2016, als eine Sendung 8 Cent teurer wurde. Ursprünglich sollte der aktuelle Tarif nur bis Ende 2018 gelten. Nach konzerninternen Turbulenzen samt Gewinnwarnung im Sommer stellte der Bonner Konzern der Regulierungsbehörde aber nicht die gewünschten Daten zur Verfügung. Dadurch legte die Netzagentur das Genehmigungsverfahren auf Eis - aus der geplanten Porto-Erhöhung zum Januar wurde vorerst nichts.

Zum neuen Porto für einen Standardbrief wollte Appel konkret nichts sagen. Das sei eine Entscheidung der Bundesnetzagentur, die einen Preisrahmen festlege, betonte der Manager.

Post macht Verlust mit Briefen und Paketen

Der Vorstandschef stellte zudem Geschäftszahlen zum dritten Quartal vor. Die Sparte für das Brief- und Paketgeschäft (Pep) schrieb rote Zahlen – vor allem, weil der Konzern Beamte aus seiner Zeit als Staatsbetrieb für viel Geld in Frührente schickt. Die Umbaukosten schlugen allein im Sommerquartal mit 392 Millionen Euro zu Buche. Appel zeigte sich dennoch optimistisch – die Maßnahmen im Paket- und Briefgeschäft gewönnen langsam an Fahrt und wirkten sich positiv aus.

Gut lief es in den Express- und Frachtsparten. Jedoch fielen die Gesamtzahlen mäßig aus: Der Umsatz stieg im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent auf rund 14,8 Milliarden Euro. Insgesamt verdiente der Konzern unter dem Strich gerade noch 146 Millionen Euro – 77 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Börse nahm die Zahlen aber positiv auf, die zuletzt arg gebeutelte Post-Aktie zog etwas an. Grund: Die Zahlen waren wohl nicht so schlimm wie von Finanzakteuren befürchtet.

Von RND/dpa

Welt Internationale Organisation für Migration - Marke von mehr als 100.000 Migranten überschritten

Im fünften Jahr in Folge ist die Marke von 100.000 Zuwanderern und Flüchtlingen überschritten worden, die über das Mittelmeer nach Europa gekommen sind. Das teilte die Internationale Organisation für Migration mit. Hauptankunftsland sei inzwischen Spanien.

06.11.2018

Sicherheitsalarm am Münchner Flughafen: Ein Mann ist an diesem Dienstag mit einem Auto in den Sicherheitsbereich des Airports gerast. Der 28-Jährige durchbrach mit dem Audi zwei Sperren.

06.11.2018

Heute ist sie ein Mega-Star, früher war sie ein Mega-Fan: Sängerin Adele feiert das Comeback der Spice Girls und gewährt bei Instagram einen Blick in ihr altes Kinderzimmer.

06.11.2018