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Welt Deshalb machen Akkus bei Kälte schneller schlapp
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14:18 28.02.2018
Bei Kälte machen Smartphone-Akkus schneller schlapp. Quelle: dpa
Berlin

Der Winter hat Deutschland fest im Griff – der Wetterdienst warnt weiter vor eisigen Temperaturen. Nicht nur der Verkehr leidet darunter, auch so manches Smartphone. Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, gibt der Akku schneller auf.

Der Grund dafür ist die chemische Struktur von Lithium-Ionen-Akkus, erklärt Holger Althues vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik in Dresden. Je kälter es ist, desto langsamer laufen die elektrochemischen Prozesse im Inneren der Batterien ab. Dadurch sinke die Speicherkapazität vorübergehend: Der Punkt, bis zu dem der Akku entladen werden kann, werde früher erreicht.

Auch E-Auto-Reichweite schrumpft

Selbst einem vorher noch voll geladenen Smartphone kann dann relativ schnell der Saft ausgehen – mangels Spannung schaltet sich das Telefon ab, wenn eigentlich noch Ladung im Akku sein sollte. Die Reichweite eines E-Autos schrumpfe ebenfalls, sagt Althues. Doch sobald der Akku sich wieder aufwärmt, hat das Smartphone wieder genauso viel Durchhaltevermögen wie vorher.

Was gegen die Kälte hilft? Smartphones, die besonders kälteanfällig sind und sogar ganz ausgehen, sollten draußen lieber ausgeschaltet bleiben. Außerdem hilft es, das Gerät nah am Körper zu tragen. Tipp: Vor dem nächsten Aufladen das Telefon zunächst auf Raumtemperatur erwärmen und erst dann laden. Denn: Ein kalter Akku lädt schlechter als ein Akku auf Zimmertemperatur.

Von RND/iro/dpa

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