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Welt Der Frost kann Mücken nichts anhaben
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15:17 27.02.2018
Ungeliebter Plagegeist: Die gemeine Stechmücke. Quelle: dpa
Müncheberg

Frostiger Winter, weniger Mücken im Sommer? Das ist hartnäckiger Aberglaube – und falsch, sagt die Biologin Doreen Walther vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF). Den meisten Stechmücken mache selbst später Frost nichts aus. „Insekten haben so eine Art Frostschutzmittel, um über die Wintermonate zu kommen. Denen ist es völlig egal, ob die Temperaturen minus fünf oder minus zehn Grad oder noch kälter sind“, erklärt die Mückenexpertin.

Die Biologin Doreen Walther mit einer Sammlung von Mücken. Quelle: dpa

Probleme mache die Kälte allenfalls eingewanderten, wärmeliebenden Mückenarten wie der asiatischen Tigermücke. Einheimischen Mücken dagegen machten stattdessen eher milde Winter zu schaffen: Dann seien auch Pilzsporen aktiv, die Insekteneier oder Larven überwucherten.

Sowohl die Larven als auch die in Dachböden oder Baumhöhlen überwinternden Mücken warten auf wärmere Temperaturen, um zu schlüpfen oder ihren Winterschlaf zu beenden. Ob es ein mückenreiches Jahr wird, hängt dann davon ab, wie das Wetter im Frühling und Sommer wird: „Viel Niederschlag und warm und kuschlig finden die Mücken auch toll“, sagt Walther.

Von RND/iro/dpa

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