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Welt Das sind John McCains letzte Worte an Amerika und Donald Trump
Mehr Welt Das sind John McCains letzte Worte an Amerika und Donald Trump
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12:37 28.08.2018
John McCain verabschiedete sich in einem Abschiedsbrief von seinen Mitbürgern. Quelle: imago/ZUMA Press
Washington

In einem Brief hat der verstorbene US-Senator John McCain seine Dankbarkeit und Liebe zum Vaterland beteuert und sich von den Amerikanern verabschiedet. Der Republikaner ging in der Erklärung auf das Privileg ein, seinem Land über Jahrzehnte zu dienen. Er habe versucht, dies ehrwürdig zu bewerkstelligen, schrieb McCain.

„Amerikaner geben niemals auf. Wir ergeben uns nie. Wir verstecken uns niemals vor der Geschichte. Wir schreiben Geschichte“, hieß es weiter. McCain rief die US-Bürger zudem zu mehr Zusammenhalt auf. Der Brief wurde am Montag im Bundesstaat Phoenix von seinem früheren Wahlkampfmanager Rick Davis verlesen, der als Sprecher der Familie McCain fungiert. Seine Tochter Meghan McCain veröffentlichte ihn auf Twitter.

Auch nahm McCain Bezug auf die aktuelle politische Lage im Land. „Verzweifeln Sie nicht an unseren derzeitigen Schwierigkeiten, sondern glauben Sie immer an das Versprechen und die Größe von Amerika“, schrieb er.

Die Großartigkeit des Landes werde geschwächt, „wenn wir uns hinter Mauern verstecken, anstatt sie niederzureißen und wenn wir die Macht unserer Ideale anzweifeln, anstatt darauf zu vertrauen, dass sie die treibende Kraft der Veränderung sind, die sie immer waren.“ Mit dieser Aussage spielte McCain deutlich auf seinen Konkurrenten Donald Trump und dessen Abschottungspolitik an.

McCain war am Samstag im Alter von 81 Jahren gestorben. Er galt bis zuletzt als eine der herausragendsten Persönlichkeiten der US-Politik - und als vehementer Kritiker von Präsident Donald Trump. Das Verhältnis zwischen Trump und McCain war von gegenseitiger Abneigung geprägt. Trump hatte nach dem Tod des Sentors am Samstag zunächst eine offizielle Würdigung zurückgehalten. McCain habe laut „New York Times“ hingegen zu Lebzeiten den Wunsch geäußert, dass der regierende US-Präsident nicht an seiner Beerdigung teilnimmt.

Von RND/AP/mkr

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