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Welt Autobahnmeister: „Ich stand da und war sprachlos“
Mehr Welt Autobahnmeister: „Ich stand da und war sprachlos“
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22:42 28.07.2018
Nach einem schweren Unfall auf der A6 sind die Helfer angegriffen worden. Quelle: dpa
Mannheim

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 6 in Rheinland-Pfalz ist eine Familie aus Berlin schwer verunglückt. Die vierjährige Sohn kam bei dem Unfall am Donnerstag ums Leben, der Vater wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Mutter und ein zweijähriges Kind überlebten leicht verletzt.

Während der Bergungsarbeiten war die A6 Richtung Kaiserslautern für einige Zeit voll gesperrt. Während des Unfalls wurden die Rettungs- und Hilfskräfte am Unfallort erneut Opfer von Anschuldigungen und Pöbeleien der vorbeifahrenden Autofahrer, wie die Feuerwehren der Metropolregion Rhein-Neckar auf Facebook berichteten.

Über den Post verbreiteten die Einsatzkräfte auch den Appell eines Kollegen der Autobahnmeisterei Rheinland-Pfalz. „Der Unfall war sehr heftig - der schlimmste bisher in meinem Job. Und wiedermal durchfuhren Autofahrer die Absperrungen. Manche werden es nie lernen“, hieß es in dem Kommentar.

Ein sehr nachdenkliches #Kommentar von einem Mitarbeiter des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz...

Gepostet von Feuerwehren Metropolregion Rhein-Neckar am Samstag, 28. Juli 2018

Besonders eine Autofahrerin habe lautstark ihren Unmut bekundet. „Ich stand da und war echt sprachlos. Mir fehlten einfach die Worte. Ein paar Kilometer weiter, lag das Kind tot neben dem Wagen“, so der Mitarbeiter.

Immer wieder werden Feuerwehrleute, Polizisten, Rettungssanitäter und andere Helfer während ihren Einsätzen verbal und teilweise auch tätlich angegriffen und an ihrer Arbeit behindert.

Von RND/mkr

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