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Welt Mann fährt in China in Menschenmenge – neun Tote, 46 Verletzte
Mehr Welt Mann fährt in China in Menschenmenge – neun Tote, 46 Verletzte
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20:35 12.09.2018
Der Mann, der in China in eine Menschenmenge fuhr, kam in Polizeigewahrsam. Quelle: dpa
Peking

Ein Mann ist in China mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren. Mindestens neun Menschen starben, 46 weitere wurden verletzt, wie die Lokalregierung der Stadt Hengyang berichtete. Drei der Verletzten waren demnach in einem kritischen Zustand.

Täter aus China bereits mehrfach verurteilt

Wie das chinesische Online-Portal „The Paper“ berichtete, fuhr der Mann am Mittwochabend in der südchinesischen Stadt auf einen belebten Platz und erfasste mehrere Menschen mit seinem Geländewagen. Zudem soll er auf mehrere Menschen eingestochen haben.

Laut Berichten anderer Staatsmedien handelte es sich bei dem Täter um einen 54-Jährigen, der bereits mehrfach verurteilt wurde, unter anderem wegen Drogenhandels und Brandstiftung. Der Mann kam demnach in Polizeigewahrsam. Zu den Hintergründen der Tat wurden zunächst keine weiteren Angaben gemacht. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Auf Videos, die nach dem Vorfall in Chinas sozialen Netzwerken geteilt wurden, waren Dutzende am Boden liegende Menschen zu erkennen. Andere rannten von dem mit Lichtern geschmückten Platz.

Chinas Städte gelten im internationalen Vergleich als sicher

Chinas Städte gelten im internationalen Vergleich als sicher, dennoch gibt es immer wieder Berichte über Gewalttaten, einschließlich Bombenanschläge, Brandstiftungen und Messerangriffe. Oft werden persönliche Fehden oder psychische Probleme der Täter als Grund für die Angriffe genannt.

Gelegentlich wurden Attacken auch militanten Separatisten zugeschrieben, obwohl solche Angriffe in den letzten Jahren seltener geworden sind. 2013 sprachen die Behörden von einem Terroranschlag, nachdem ein mit Benzin beladener Geländewagen in einer Menschenmenge vor dem Kaiserpalast gerast war und fünf Menschen starben. Die Polizei machte für die Attacke Separatisten der muslimischen Uiguren verantwortlich.

Von RND/dpa

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