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Welt AfD-Spendenaffäre: Neue Spur führt zu deutschem Milliardär
Mehr Welt AfD-Spendenaffäre: Neue Spur führt zu deutschem Milliardär
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09:22 24.11.2018
Der deutsche Hotel-Unternehmer August Baron von Finck lebt in der Schweiz. Quelle: Ursula Düren/dpa
Berlin

Neue Erkenntnisse in der AfD-Spendenaffäre führen in die Schweiz: Aktuelle Recherchen des „Spiegel“ und der Schweizer WOZ deuten darauf hin, dass der Milliardär August von Finck 2013 über eine PR-Agentur AfD-Veranstaltungen finanziert hat. So gibt es starke Indizien dafür, dass Finck eine wichtige Rolle bei der Finanzierung der AfD in ihrer Gründungsphase spielte – ohne dabei selbst sichtbar zu werden. Zudem war ein Bevollmächtigter Fincks offenbar in die Konzeption des Deutschland-Kuriers eingebunden, der seit 2017 für die AfD wirbt.

Angesichts der jüngsten Erkenntnisse fordert der Verein LobbyControl eine „schonungslose Aufklärung“ über die Parteispenden der AfD. „Es kann nicht sein, dass die Spender hinter Geldflüssen zu Gunsten einer Partei jahrelang unbekannt bleiben oder dass es Wahlwerbung von Dritten in Millionenhöhe gibt, die keinerlei Transparenzpflichten unterliegt“, sagt Analyst Ulrich Müller. Die Regeln für Parteien- und Wahlkampffinanzierung müssten deshalb verschärft werden, es brauche eine Reform des Parteiengesetzes.

Nach Recherchen von WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“ hatte die AfD zwischen Juli und September 2017, also im Jahr der Bundestagswahl, mehrere Spenden über insgesamt rund 130.000 Euro aus der Schweiz angenommen und damit womöglich gegen das Parteiengesetz verstoßen. Absender der Spende sei eine Pharmafirma aus Zürich gewesen. Das Geld sei in 18 Tranchen von meist 9000 Schweizer Franken auf das Sparkassenkonto des AfD-Kreisverbandes Bodensee geflossen. Als Zweck der Spende habe der Geldgeber „Wahlkampfspende Alice Weidel“ angegeben. Das belegten Kontoauszüge, die WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ einsehen konnten.

Von RND/lf

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