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Welt Das sind Niedersachsens ungewöhnlichste Weihnachtsmärkte
Mehr Welt Das sind Niedersachsens ungewöhnlichste Weihnachtsmärkte
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08:56 26.11.2018
Ob am Wasser, unter Tage oder im Schloss: Die Weihnachtsmärkte in Niedersachsen locken an ungewöhnliche Orte. Quelle: Collage RND
Hannover

Ob an Bord, in einem früheren Bergwerk oder rund um ein Schloss: Im Nordwesten leuchten und glitzern wieder die Weihnachtsmärkte. Einige präsentieren sich in ungewöhnlicher Kulisse. Eine Auswahl:

Weihnachtlicher Rundgang unter Tage 

Der Helm ist Pflicht: Einen Weihnachtsmarkt unter Tage gibt es am dritten Advent im Rammelsberg. Quelle: Peter Steffen/dpa

Im ehemaligen Bergwerk Rammelsberg bei Goslar erstrahlen am dritten Adventswochenende (15. und 16. Dezember) die Lichter. Besucherinnen und Besucher können den alten Roeder-Stollen in einem halbstündigen Rundgang bei Kerzenlicht und Musik besichtigen. Danach bietet das Weltkulturerbe Kunsthandwerk, ein Musikprogramm und weihnachtliche Spezialitäten.

Emden: Weihnachtsdorf am Hafen 

Vor der Kulisse des Hafens findet der Weihnachtsmarkt in Emden statt. Quelle: Ingo Wagner/dpa

Vor dem beleuchteten Rathaus in der ostfriesischen Hafenstadt Emden findet der Engelkemarkt statt. Davor liegen im Binnenhafen Museumsschiffe und Traditionssegler. An Land und an Bord gibt es Grog und Glühwein. Für die kleinen Besucherinnen und Besucher kommt ab dem 1. Dezember jeden Nachmittag um 17 Uhr der Weihnachtsmann zu Besuch.

Wittmund: „Prüllker“ und ein schwimmender Weihnachtsbaum 

Im Museumshafen von Carolinensiel schwimmt wieder ein Tannenbaum. Dazu gibt es „Prüllker“. Quelle: Ingo Wagner/dpa

Carolinensiel, das zum ostfriesischen Wittmund gehört, lädt ab dem ersten Adventswochenende zu „Prüllker“, einem traditionellen Hefegebäck mit Rum. Inmitten der Buden schwimmt der Weihnachtsbaum auf dem Wasser und sorgt für festliche Stimmung bis ins neue Jahr (30. November bis 3. Januar).

Wolfsburg: Eislaufen mit den Stars

In der Autostadt lockt wieder die "Traumhafte Winterwelt". Quelle: Archiv

In der Autostadt in Wolfsburg wird wieder eine „Traumhafte Winterwelt“ aufgebaut. Die Lagune wird dafür in eine glitzernde Eislandschaft verwandelt. Es gibt Eisshows, eine Schneewelt für Kinder, eine Weihnachtsbäckerei und die Auftritte internationaler Eistänzer. Auch Kurse mit Eislaufstars sind buchbar. Eröffnung ist am 30. November, Ende am 6. Januar. Es ist der Eintritt für die Autostadt zu zahlen.

Bückeburg: Weihnachten für Tier und Mensch 

Festliche Kulisse: Beim „Adventszauber“ auf Schloss Bückeburg stehen in diesem Jahr Tiere im Mittelpunkt. Quelle: Tobias Kleinschmidt/dpa

Rund 220 Marktleute bieten ihr Kunsthandwerk auf Schloss Bückeburg (Kreis Schaumburg) an. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Lichtershow, Theatervorstellungen und diversen Konzerten. Dieses Jahr steht der Markt (29. November bis 09. Dezember) unter dem Motto „Tierisch schön – Alle Tiere, die wir lieben“.

Street-Food am Schloss Herrenhausen

Am Schloss Herrenhausen wird ein Street-Food-Markt aufgebaut. Quelle: Kristoffer Fin/Archiv

Noch ein weihnachtlicher Markt am Schloss, der wenig traditionell ist: Unter dem Motto „Zwischen Kitsch und Coolness“ kommen vom 7. bis 9. Dezember nach Angaben des Veranstalters rund 25 Street-Food-Anbieter am Schloss Herrenhausen in Hannover zusammen. Die Besucherinnen und Besucher erwarten zudem Kunsthandwerk und Licht- und Feuerspiele.

Bremen: Vegan und fair in der Fabrik 

Einen veganen Weihnachtsmarkt gibt es in der Überseestadt in Bremen. Quelle: Nancy Heusel

Bereits zum zweiten Mal findet am 2. Dezember ein veganer Weihnachtsmarkt in der Überseestadt Bremen statt. In der industriellen Umgebung der Energieleitzentrale BLG Forum bieten rund 45 Stände vegane und fair gehandelte Produkte an. Daneben gibt es ein Bühnenprogramm mit Musik, Lesungen und Vorträgen.

Finnisches Weihnachtsdorf am Ballhof Hannover

Beim finnischen Weihnachtsdorf in Hannover gibt es wieder traditionellen Glühlachs. Quelle: Christian Behrens/Archiv

Auf dem Ballhofplatz in Hannover kann man vom 28. November bis zum 22. Dezember nordische Weihnachtstraditionen erleben. In den Holzhäusern, sogenannten „Kota“, bieten die Aussteller finnische Spezialitäten und Kunsthandwerk an: darunter Holz- und Stein-Objekte, Spirituosen und Süßigkeiten. Dazu gibt es gegrillten Flammlachs und Glögi - skandinavischen Beerenglühwein.

Von RND/lni/sbü

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