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Welt “3 Tage in Quiberon“ und mehr Filmtipps
Mehr Welt “3 Tage in Quiberon“ und mehr Filmtipps
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20:33 25.09.2018
Quelle: iStockphoto
Hannover

Das schweigende Klassenzimmer. Widerständler wider Willen: Aus einer Laune heraus legt eine DDR-Klasse eine Schweigeminute für die Opfer des Aufstands 1956 in Ungarn ein – fortan werden die Schüler wie Staatsfeinde verfolgt. Mit viel Gespür für die Not der Jugendlichen zeichnet Regisseur Lars Kraume diese wahre Geschichte nach.

Arthur und Claire. Am schönsten stirbt es sich in Amsterdam: Das denkt sich Selbstmörder Arthur in dieser Tragikomödie. Dann trifft er die Niederländerin Claire und hat erst mal keine Zeit mehr zum Sterben. Und weil Arthur vom österreichischen Kabarettisten Josef Hader gespielt wird, liegen Selbstmitleid und süffisanter Witz hier dicht beieinander.

3 Tage in Quiberon. Weniger als ein Biografiefilm – und gleichzeitig mehr: Regisseurin Emily Atef konzentriert sich in ihrem viel gepriesenen Drama auf drei Tage im Leben von Romy Schneider. Wir werden Zeuge der Tragödie einer Schauspielerin, die Kinoliebling ist und zugleich ein ausgebranntes Wrack. Marie Bäumer macht den Film zum Ereignis – und das liegt nicht nur an der verblüffenden Ähnlichkeit mit Schneider.

Von Stefan Stosch

Es gibt nichts mehr zu verschweigen: Die Deutsche Bischofskonferenz stellt auf ihrer Herbstvollversammlung eine große Studie zum Missbrauch durch Priester und Ordensleute vor. Kardinal Marx spricht von Scham. Und bittet um Entschuldigung. Über einen Tag, der die katholische Kirche in Deutschland verändern könnte.

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