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Rechtstipp Schadenersatz für entgangenen Job: Zusage muss belegt werden
Mehr Studium & Beruf Rechtstipp Schadenersatz für entgangenen Job: Zusage muss belegt werden
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05:00 17.08.2015
Bewerber, die nach einer Zusage den Job doch nicht erhalten, können Schadensersatz verlangen. Das geht jedoch nur mit einem eindeutigen Beleg für die Zusage. Quelle: Jens Schierenbeck
Köln

Darauf weist der Deutsche Anwaltverein hin.

In dem Fall, der vor dem Arbeitsgerichts Köln (Az.: 2 Ca 532/14) verhandelt wurde, hatte die Klägerin behauptet, von einem Unternehmen eine Einstellungszusage zu haben. Nun verlangte sie Schadenersatz, weil sie nicht eingestellt wurde. Gegenüber dem Gericht gab sie jedoch verschiedene Personen an, die ihr die Stelle zugesagt hätten. Zunächst war es der Referent der Geschäftsführung, dann der Geschäftsführer selbst.

Die Klage hatte keinen Erfolg. Für das Gericht lag nahe, dass die verschiedenen Versionen der Einstellungszusage darauf hindeuten, dass es sie nicht gab. Erst auf den Hinweis, dass der Referent der Geschäftsführung nicht in der Personalabteilung, sondern als Kontrolleur tätig ist, habe die Frau den Geschäftsführer ins Spiel gebracht. Ein Schadenersatzanspruch besteht hier deshalb nicht.

dpa