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Wer hat Angst vor dem weißen Hai?
Wer hat Angst vor dem weißen Hai?
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16:07 03.05.2013
Woher kommt die Angst vor Haien? Quelle: Ich-und-Du/Pixelio
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Wohl kein anderes Lebewesen auf der Erde ist so gefürchtet wie sie. Doch was macht die Angst vor diesen Fischen aus? Sie setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: Erstens die bereits angeborene, genetische Furcht und zweitens diejenige, die sich erst im Laufe des Lebens entwickelt.

Erstere äußerst sich in der Angst vor der Dunkelheit oder der Tiefe, das heißt generell in der Angst vor Unbekanntem. Manche Menschen bekommen Panik, wenn sie über etwas Dunkles schwimmen oder sich in tiefere Gewässer begeben. Auch wenn sich dort unten nichts Gefährliches bewegt. Dazu kommt die Furcht vor spezifischen Objekten, bei denen man fürchtet verletzt oder getötet zu werden. Diese Angst begleitet uns von Anfang an.

Zu der zweiten Kategorie zählen eigene Erfahrungen, schlechte Erlebnisse in gewissen Situationen, die uns in ähnlichen Situationen wieder einholen. Dazu kommen Übertragungsängste durch Ereignisse, die uns nicht selbst betreffen, die uns aber trotzdem einen Schauer über den Rücken jagen wie ein Massenmord oder Amoklauf, über die in den Medien berichtet wird und dessen Bilder immer wieder vor unserem inneren Auge erscheinen. Ängste können aber auch durch die Erziehung weitergeleitet, als Normalität ins Leben gebracht oder einfach durch die Angst der Eltern in bestimmten Situationen, vor bestimmten Personen oder Lebewesen übertragen werden.

Aber was hat das jetzt alles mit Haien zu tun? Haie leben im Wasser und sind uns in ihrem Element weit überlegen. Während das Meer die Urängste vor Dunkelheit und Tiefe in uns hervorruft, erzeugen die Haie und das mangelnde Wissen über sie die Angst vor dem Unbekannten. Tatsächlich haben die wenigsten Menschen schlechte Erfahrungen mit Haien gemacht oder sind einem begegnet. Es ist also vielmehr die Furcht, die durch Berichte in den Medien, übertriebene Horrorfilme oder die Angst der Eltern übertragen wird. Unsere Angst vor dem Hai wird also vor allem von Anderen weitergeleitet. Aber egal wie sehr wir sie fürchten, sie sind und bleiben faszinierende Tiere.

von Sebastian Hedderich, Leon Hammann und Fabian Grüner, Klasse 8a, Martin-Luther-Schule  Marburg

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