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Was kommt nach den schlechten Zeiten?
Was kommt nach den schlechten Zeiten?
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21:10 19.03.2013
Jürgen Hertlein (rechts) und der neue Trainer der Blue Dolphins Patrick Unger. Quelle: Tina Kranz
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Marburg

Jürgen Hertlein ist nun seit 15 Jahren im Vorstand des Vereines. Er sagt, dass man bei einer so langen Vereinsgeschichte auch damit rechnen muss, dass mal schlechte Zeiten aufkommen. Seit 1998 engagiert sich Hertlein nun schon für den Verein und seit 2005 für die 1.Liga. „Die Aleks war wirklich eine gute Trainerin“, bestätigte Hertlein.

Tina fragte nach, worauf der Verein nun hoffe müsse. „Wir müssen nun auf die Heimspiele hoffen“, antwortete Jürgen Hertlein. Denn wenn die Mannschaft noch zwei Siege schafft, reicht es für einen Einzug in die Playoffs. Und das ist die größte Sorge der Mannschaft, denn sonst spielt das Team gegen den Abstieg. „Die Qualität der Spielerinnen haben wir“, so Hertlein. Die Mannschaft hat sich verändert. Die Spielweise sei aktiver und aggressiver geworden. Das Team sei selbstbewusster auf dem Feld, so Hertlein. „Wenn man ein gutes Spiel führt, kann man auch einen großen schlagen.“ Mit diesem Satz geht Hertlein in die Spiele, die ja immer näher in Richtung Playoffs gehen, hinein.

Warum fiel die Wahl direkt auf Patrick Unger und Hans Brauer als neue Trainer, wollte die Schülerreporterin wissen. Patrick Unger war niemand Neues im Verein. Er half schon mal der 1. Herrenmannschaft und rettete diese vor dem Abstieg. Er trainierte auch Jugendmannschaften. Und Hans Brauer, den viele wahrscheinlich von den Gießen 46ers kennen, war auch schon mal als Trainer in der Marburger Mannschaft. Nach dem Entschluss zum Trainerwechsel wurden erstmals Gespräche geführt. Es gab ein ausgiebiges Gespräch mit dem Fanclub. Dabei waren viele geteilter Meinung. Einige fanden, es wäre eine gute Entscheidung, andere waren der Meinung, es ginge zu schnell.  Zu all der Kritik meinte Jürgen Hertlein: „Ich habe auch nicht nur Freunde“. Auch alle Sponsoren wurden direkt informiert. Jürgen Hertlein sagte, dass der Vorstand hoffe, dass die „Sponsoren den Verein auch in einer schwierigen Situation unterstützen“.

Doch der Vorstand muss nicht nur auf die Blue Dolphins achten. Insgesamt hat der Vorstand Verantwortung für 25 Teams. Dies sind fast 400 Mitglieder. „Im Verein haftet der Vorstand für alles – zu 100 Prozent“, meinte Hertlein. Auch nicht immer eine leichte Aufgabe. Der gesamte Vorstand hat großes Vertrauen in Unger und Brauer.

Doch das Zittern vor und während jedem Spiel wird immer größer. Jeder Fan hofft, dass die Spielerinnen sich fangen und Siege erzielen. Es war auch zu erwarten, dass nicht jeder der gleichen Meinung war. Immerhin war dies eine nicht gerade leichte Entscheidung, die auch Veränderungen mit sich bringt. Doch nach den Niederlagen gegen Bamberg am 28. Februar und gegen Oberhausen am 2. März wird es einigen klar, dass nun der Kampf gegen den Abstieg beginnt.

von Tina Kranz, Klasse 8b, Elisabethschule Marburg/Lahn

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